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PKW Privat Verkauf falschen Verkäufer Name eingetragen

| 10.06.2014 11:11 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe letzte Woche mein Auto Privat verkauft, wie besichtigt und auch Probe gefahren unter Ausschluss jeglicher Haftung für Sachmängel(TÜV SÜD Kaufvertrag), habe extra noch dazu geschrieben das keine Garantie übernommen wird.

Jetzt war der Käufer in der Werkstatt und es wurden Mängel entdeckt die ich nicht kannte( Bremsscheiben und Klötze runter, Ölwanne undicht, kleiner Rostfleck und Achsmanschette ist gerissen). Er behauptet das Fahrzeug dürfte so nicht gefahren werden und musste gleich in der Werkstatt bleiben obwohl ich davor (1 Monat)noch bei mein jetzigen Autohaus eine Preisanfrage gestartet habe mit DEKRA Gutachten(liegt mir nicht vor) und hier wurde mir nicht gesagt, dass das Auto nicht zum Fahren sei. Kann ja auch sein, dass der Käufer mit einem Kumpel zusammenarbeitet und nun noch den Preis reduzieren will.

Dachte ich hätte damit kein Problem da ich die Gewährleistung und Garantie ausgeschlossen habe und das Auto bereits über 200.000km drauf hat.

Eventueller Hacken: Ich habe allerdings im Kaufvertrag meinen Namen eingegeben als Verkäufer obwohl das Auto auf mein Vater zugelassen war und somit will der Käufer von seinem Rücktrittsrecht gebrauchen machen weil ich den Wagen gar nicht in meinen Namen verkaufen hätte dürfen. Der ursprüngliche Kaufvertrag vom Auto und die Rechnung waren auf mich ausgestellt(hat auch der Käufer per Mail von mir erhalten), Fahrzeugbrief/Schein hatte ich auch und ich habe sämtliche Rechnungen immer Privat bezahlt und nicht mein Vater. Nun zu meiner Frage:

1.: Ist es rechtlich, dass man wegen dem Falschen Verkäufer Namen vom Kaufvertrag zurück treten kann? Hier handelt es sich ja um die Familie 1. Grades. Ich habe auch nicht i.A. oder ähnliches unterschrieben.

2.: Der Käufer noch Geld anteilig von mir verlangen kann wegen den Reparaturen?

Vielen Dank für eine Antwort!

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Sehr geehrter Ratsuchender,

>
anhand Ihrer Schilderung sind Sie der "richtige" Verkäufer, da Sie als Eigentümer Besitz und Eigentum übertragen haben.

Geld für Reparaturen könnte der Käufer nur verlangen, wenn u.a. Sachmängel vorlägen und nicht nur Verschleiß.

Da die Sachmangelhaftung wirksam ausgeschlossen wurde, muss Ihnen der Käufer - wenn nicht nur Verschließ vorläge - arglistige Täuschung nachweisen um überhaupt Nacherfüllung verlangen zu können. Sie haben ein Gutachten, dass Verkaehrstauglichkeit bestätigt.

>
Der Käufer hat keine Ansprüche gegen Sie.

Mit freundlichen grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 10.06.2014 | 11:49

Sehr geehrter Herr Eichhorn,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Hätten Sie auch noch ein Paar § für mich das ich den Wagen wirklich verkaufen hab dürfen?

Nur zu sagen das ich der richtige Verkäufer bin glaube ich wird er sich nicht zufrieden stellen...

Würde mir heute Abend viel bringen....

Vielen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.06.2014 | 12:06

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben die niedrigste Detailtiefe der Antwort gewählt.

§ 433 Abs. 1 S. 1; § 929 S. 1 BGB

Selbst wenn Sie nicht Eigetümer gewesen wären, so genügte die Zustimmung Ihres Vaters für Ihre Berechtigung.


Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt




Bewertung des Fragestellers 10.06.2014 | 12:28

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 10.06.2014 4,4/5,0
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