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PKW Anzahlung unter falschen Voraussetzung

| 03.05.2021 09:55 |
Preis: 65,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Guten Morgen,

ich habe mir vor gut 2 Wochen einen PKW angeschaut, welche auf den ersten Blick gut da Stande.
Der Wagen sollte kosten: 35.580 ,-€ mit dem Vermerk : „Reparierter Unfallschaden“
Der der Besichtigung wies dieser keinen Anschein auf, dass irgendein defekt gewesen ist, bis auf ein leichter Muffiger Geruch im Fahrzeuginneren.
Ich sprach den Verkäufer mehrfach auf den Schaden an, welche Vorgeschichte der Wagen hat, ob es irgendwas zu Wissen gäbe, was wichtig ist?!
Er vereinte all die Fragen, dass er nur wüsste das es sich um einen „Reparierten Unfallschaden“ handelt. Der Wagen hat keinen geöffneten Airbags, keinen Rahmenschaden. Es sei ein reparierter Unfallschaden mit abgerechneter Versicherung.
Diesen Satz hörte ich dann 4-5-mal bei der Besichtigung.
Auch nur so wurde es auf dem Kaufvertrag festgehalten. Mehr nicht.
Der Wagen sollte noch aufbereitet werden, da doch ein wenig dreckig im Inneren.
Machte noch einen Witz: dass die Amerikaner Ihre PKW nicht wirklich pfleglich behandeln.
Der Verkäufer lächelte und meinte das wäre normal, da diese Autos nichts besonderes dort sind.

Nochmals fragte ich nach dem Schaden…erhielt aber die gleiche Antwort wie ich sie schon sehr oft hörte.
Ich willigte ein, den Kaufvertrag zu unterschreiben und leistete eine Anzahlung in Höhe von 5.580 €.
Der Wagen sollte laut Verkäufer dann am 10-05-2021 abholbereit sein, dann wäre die restliche Summe fällig.

Voller Stolz präsentiere ich meine neue Errungenschaft in einem Dodge Challenger Forum.
Ein User aus der Gruppe schrieb mich private an, um mich vor diesen Verkäufer zu warnen, da er das gleiche bei ihm durch machte.

Ich wurde hellhörig und lies bei „CarVertical“ die Fahrgestellnummer durchlaufen und siehe da:
Totalschaden !! Der Wagen war ein Flutwagen in Amerika.
Nach den Bildern zu Urteilen war der Wagen oberhalb der Sitze unter Wasser..
( Jetzt macht der muffige Geruch wie o.g. auch mehr Sinn…. )

Verkäufer tat erst bisschen verwundert, aber dann sagte er: Sonst könne er die Wagen ja nicht so billig verkaufen und beim Rhein würde ja auch jährlich diverse Autos unter Wasser stehen.
Wäre nichts schlimmes…
Die anderen beiden Dodge die ich mir angeschaut habe, hätte ja das gleiche Schicksal.
Habe sofort geschrieben das ich meine Anzahlung wiederhaben will, leider meldet er sich bis heute nicht. Letzter Kontakt Donnerstag, den 22-04-2021

Meine Frage, nach diesem langen Text : Gilt dieses schon als arglistige Täuschung ?
Er hätte mir den Totalschaden doch sagen müssen?
Kann ich Problemlos an meine Anzahlung zurückkommen ?

Viele Grüße

Rene Sandfuchs

03.05.2021 | 11:42

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ja, das ist als arglistige Täuschung zu werten, wenn der Verkäufer davon Kenntnis hatte, und davon ist auszugehen. Diesen Umstand, insbesondere der Totalschaden hätte Ihnen offenbart werden müssen.

Sie können den Kaufvertrag daher gem. § 123 BGB wegen arglistiger Täuschung anfechten. Am Besten per Einwurfeinschreiben und können dann auch Ihre bereits gezahlte Anzahlung zurückfordern. Setzen Sie hierfür eine Frist von zwei Wochen. Falls er sich dann weigern sollte, könnten Sie gerichtlich vorgehen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen.
Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Über eine ggf. positive Bewertung auf dieser Plattform würde ich mich freuen.
Falls vorhanden gerne auch über Google: https://g.page/RechtsanwaltHoffmeyer/review?rc

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 03.05.2021 | 11:59

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