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PKV im Alter bei geringer Rente

| 13.05.2014 15:03 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Fragen zur privaten Krankenversicherung 13.05.2014


Ich bin seit dem Februar 2013 mit 63 Jahren bei 50% Schwerbehinderung in Rente ohne Abzüge gegangen.
Seit vielen Jahren bin ich privat versichert bei der Allianz, davor bei der Vereinten, die dann durch die Allianz übernommen wurde.
Ich wurde am 21.01.1951 geboren, bin verheiratet und wir haben keine Kinder. Meine Frau ist bei der Barmer KK gesetzlich versichert und ist seit dem Februar 2012 in Rente.

Ich habe 1001 € Rente, meine PKV kostet mich 643,00 € pro Monat, die ich nicht mehr zahlen kann. Gibt es einen Weg aus dieser Misere? Ich habe bei der Allianz angerufen, dort sagte man mir, man könne einen sogenannten Notfalltarif beantragen, ein anderer Mitarbeiter allerdings meinte, dazu müsste man „pleite" sein und nicht mehr zahlungsfähig sein.
Wir wohnen zur Miete und haben keinen großen Rücklagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eine Minderung der Beitragslast wird vermutlich nur über einen Tarifwechsel zu erreichen sein, welcher für gewöhnlich mit einer Leistungseinschränkung des Versicherung einhergeht. Vorsicht ist auch dann geboten, wenn die geringeren Prämien mit einer Erhöhung des Selbstbehalts einhergehen. Der Selbstbehalt sollte immer so gewählt werden, dass Sie diesen notfalls auch selbst tragen können. Sie sollten sich hier konkrete Angebote Ihres Versicherers machen lassen und aus diesen einen passenden Tarif aussuchen.

In Frage kommen insoweit auch der Basis – und Standardtarif. Das Recht auf einem Tarifwechsel ergibt sich aus § 204 VVG. Danach dürfte das Wechselrecht auch in Ihrem Fall zu bejahen sein, da Sie in einen Tarif wechseln würden, der geringere Leistungen als Ihr bisheriger vorsieht. Die Einzelheiten des Tarifwechselrechts müssten allerdings anhand Ihrer Versicherungsunterlagen bestimmt werden.

Wenn Ihr Versicherer einen Tarifwechsel verweigert, sollten Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. Nicht selten berufen sich die Versicherer auf unwirksame Klauseln, um einen Wechselanspruch zu verhindern um so weiter in den Genuss der höheren Versicherungsprämien zu kommen. Gerne können Sie sich auch an mich wenden.

Sollten Sie in den letzten zehn Jahren bereits einen Tarifwechsel vorgenommen haben, könnten sich auch hieraus für Sie günstige Ansprüche ergeben. Teilen Sie dies bitte in der Nachfragefunktion mit, wen dem so ist.

Leider stehen Ihnen nicht die Möglichkeiten zur Verfügung, sich bei Ihrer Ehefrau gesetzlich mitversichern lassen, da Ihr Einkommen hierfür zu hoch ist.

Sollten Sie weiteren Beratungsbedarf in der Angelegenheit haben, stehe ich Ihnen gerne zur weiteren Vertretung zur Verfügung. Das hier gezahlte Honorar würde auf die weiteren anfallenden Gebühren angerechnet werden. Kontaktieren Sie mich einfach unter der angegebenen E-Mail-Adresse.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 14.05.2014 | 18:31

Sehr geehrter Herr Meyer,
ich habe noch eine "Nachfrage". Sie schrieben, falls ich einen Tarifwechsel in den letzten Jahren gehabt hätte, dann...
Ja, ich hatte in den letzten Jahren einen Tarifwechsel gehabt, meine SB wurde auf Wunsch hin umgestellt. Bitte schreiben Sie mir doch, inwieweit sich das auswirken würde.

Mit freundlichem Gruß
Hans Schmidt

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.05.2014 | 21:29

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie nach dem Wechsel in einen anderen Tarif insgesamt schlechter gestellt wurden, könnten Sie so gestellt werden, als hätten Sie die Tarifveränderung nicht vorgenommen. Ob sich dies positiv bei Ihnen auswirkt lässt sich allerdings nur nach genauer Kenntnis des vorherigen und jetzigen Tarif beurteilt werden. Sollte die Tarifumstellung beispielweise zu einem Verlust der Altersrückstellungen geführt haben, könnten sich hieraus durchaus Ansprüche zu Ihren Gunsten ergeben.

Gerne können Sie mich per E-Mail zu einer genaueren Überprüfung kontaktieren.


Mit freundlichen Grüßen,


A. Meyer

Bewertung des Fragestellers 16.05.2014 | 21:40

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