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PKV / GKV für Berufsanfänger über Jahresarbeitsentgeltgrenze

05.04.2011 14:46 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


16:14

Hallo zusammen,

ich bin seit Juni 2010 als Post-Doktorand freiberuflich tätig und darum privat krankenversichert. Zuvor war ich bei der Uni angestellt und gesetzlich pflichtversichert.

Es war immer klar, dass ich ab Herbst 2011 wieder angestellt beschäftigt sein würde, und zwar voraussichlich mit einem Gehalt oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG). Nach damaliger Rechtslage musste man als Angestellter drei Jahre über der JAEG liegen, um in die PKV wechseln zu können - ich als Berufsanfänger wäre also, wie ich es auch wollte, auf jeden Fall in die GKV zurückgekommen.

Nun hat sich die Rechtslage geändert, und Berufseinsteiger, die von Anfang an die JAEG überschreiten, "können" gleich in der PKV einsteigen. Die entscheidende Frage ist: Müssen sie? Denn ich will dies nicht. Oder besteht hier eine Art Wahlrecht, sich auch freiwillig gesetzlich zu versichern?

Wenn nein, wäre dann also die einzige Chance, im Herbst in die GKV zurückzukommen, das Gehalt z.B. auf 49.200 € zu verhandeln, um die JAEG, wenn auch ganz knapp, nicht zu reißen? Oder würde es helfen, zwischen jetzt und Herbst einen Monat lang eine gering bezahlte Pro-Forma-Stelle anzutreten (z.B. im Familienbetrieb von Freunden als IT-Berater o.ä.), um wieder in die GKV zu kommen?

Dankeschön im Voraus!

05.04.2011 | 15:37

Antwort

von


(944)
Golmsdorfer Str. 11
07749 Jena
Tel: 036412692037
Web: http://www.jena-rechtsberatung.de
E-Mail:

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Ein solcher Wechsel von der PKV in die GKV ist nicht ohne Weiteres möglich.

Sie müssen erst wieder unterhalb der der JAEG verdienen, um zurück in die GKV wechseln zu können.

Hierfür erforderlich ist dazu auch, dass Sie mindestens 12 Monate unterhalb der Grenze verdienen.

Es wäre also nicht ausreichend, nur einen Vertrag mit einem Gehalt von unter der JAEG zu unterzeichnen. Sie müssen auch tatsächlich mindestens 12 Monate schon darunter liegen.

Am besten wird es sein, Sie setzen das Einkommen als Angestellter knapp unterhalb der Grenze an und wechseln dann nach einem Jahr in die GKV zurück.

Sie können sich dann freiwillig in der GKV versichern und auch das Gehalt über die JAEG schrauben.


Rechtsanwalt Steffan Schwerin

Rückfrage vom Fragesteller 05.04.2011 | 15:50

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Verstehe ich das richtig, dass ich, egal wieviel ich im Herbst verdienen werde, noch ein Jahr in der PKV bleiben *muss*?

Mein Stand war, dass wer ein Angestelltenverhältnis eingeht und *unter* der JAEG verdient, ohne Wahlmöglichkeit in die GKV zurückkommt.

(siehe: "[...] Für Selbstständige ist die Rückkehr möglich, wenn Sie ein Angestelltenverhältnis aufnehmen, das mit einem Gehalt unterhalb der Versicherungspflichtgrenze einhergeht." - http://www.krankenversicherung.net/rueckkehr-gesetzliche )

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 05.04.2011 | 16:14

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Genau, Sie müssen für ein Jahr in der PKV bleiben. Nur wenn Sie arbeitslos würden, käme ein Wechsel sofort in Betracht.

Wer unterhalb der JAEG verdient, kann sich wieder in der GKV versichern - aber erst nach der "Wartezeit" von einem Jahr.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

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