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PKH durch Anwalt einbehalten


| 14.11.2007 01:57 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

Ich bin Handelsvertreter nach § 84 HGB im Bereich Versicherungen. In einem Prozess bzgl. der Abfindung, da ich 16 Jahre Einfirmenvertreter war, beauftragte ich, wie ich meinte einen Freund, der Anwalt ist, mit diesem Rechtstreit.
Vorsorglich beantragte ich PKH, nachdem aber abzusehen war, daß ich diesen Prozeß um die Abfindung gewinnen werde, sagte ich nach drängeln von seiner Seite Ihm ein Honorar von 2.500 Euro zu. Ein von mir verfasster Einzeiler.!, da ich damals noch an Freundschaft glaubte. Beim Prozess vor dem Arbeitsgericht wurde mir oder Ihm eine PKH von 1.55o Euro als Darlehen bewilligt, was ich als Laie gar nicht mitbekam oder verstand. Nun forderte ich anschließend diesen RA anschließend auf, mir mein Honorar zurück zu erstatten, oder aber die von Ihm kassierte PKH an den Staat zurück zuzahlen.
Postwendend kündigte er die Mandantserteilung, was ja eigentlich keinen Sinn macht, da das Verfahren bereits abgeschlossen war.
Eine Rückzahlung meines Honorars, das nicht auf den Streitwert oder auf die Verhandlungsgebühr-Streitwert berechnet wurde,und auch keine Stundenvergütung enthielt, hat er bis heute verweigert, ebenso zahlt er die PKH nicht zurück. Ebenso verweigert er die Herausgabe der Handakten ohne Begründung. Eine Restforderung des RA besteht nicht, im Gegenteil er hat mehr als genug dafür erhalten. Was kann ich dagegen tun, da ich damit rechnen muß, daß die PKH innerhalb von 48 Monaten von mir zurück zuzahlen ist. Ist seine Arbeit mit der PKH nicht bezahlt?.
Normale Briefe oder Emails werden nicht beantwortet, auch läßt er sich seit 10 Monaten am Telefon verleugnen. Erbitte wenn möglich evtl. ein Urteil oder eine Rechtsvorschrift darüber.Eine ordnungsgemäße Rechnung nach RVO oder Brago erhalte ich auch nicht, lediglich eine Bestätigung, daß er 2.500,-- Euro für anwaltliche Tätigkeit erhalten hat.Der Vorfall war im 1. Quartal diese Jahres.Wie kann ich zu meinem Recht kommen, ich bin ratlos.
Und das Schlimmste, der von Ihm geschlossene Vergleich ging dann später in "die Hose", da er das wesentliche vergessen hatte.Leider bin ich immer noch arbeitsunfähig, wenn das Honorar gar nicht reicht,bitte Bescheid geben. Konto ist natürlich gedeckt.
Mit freundlichen Grüßen
J. L.
14.11.2007 | 02:11

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Bezüglich der Abrechnung der anwaltlichen Leistung und der Verrechnung mit der PKH sowie der Herausgabe der Handakte rege ich dringend an, die örtliche Anwaltskammer einzuschalten.
Diese ist die zuständige Aufsichtsbehörde für den Anwalt und berechtigt, von diesem Rechenschaft zu verlangen.

Bezüglich des fehlerhaften Vergleiches rege ich an, einen örtlichen Kollegen Ihres Vertrauens mit der Prüfung einer möglichen Anwaltshaftung zu beauftragen.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Nachfrage vom Fragesteller 14.11.2007 | 02:18

Sehr geehrter Herr RA Weber, vielen Dank für die sofortige Beantwortung meiner Frage, Soll ich dem RA per Einschreiben-Rückschein dafür noch eine letzte Frist setzen?. Kümmert sich die Anwaltskammer wirklich um solche Fälle, oder ist das eher ein Fall für den Aktenkeller.
Mut freundlichen Grüßen
J.L.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.11.2007 | 13:43

Sehr geehrter Ratsuchender,

ein Einschreiben ist nicht notwendig, angesichts der andauernden Nicht-Erreichbarkeit wohl auch zwecklos.

Die Kammern arbeiten üblicherweise schnell und effizient.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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