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Opiate (schmerzmittel) Straftat? Hilfe eilt sehr

3. Januar 2005 12:27 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Hallo. 1999 hatte ich einen Autounfall und brach mir dabei das genick. ich nehme zeither wegen den chronischen schmerzen das mendikamet DHC 60 mg 2x tägl. Nun wurde ich im Okt zufälliger weiße einer Ploizei Kontrolle unterzogen die ein Drogen test machten. Der Test Negativ opiate. Nun kam das gutachten das besagt das ich zu diesem Zeitpunkt ein zu hohen gehalt hatte das ich fahruntüchtig gewesehen sei. es geht nun an die stattsanwaltschaft. was passiert nun ich bekomme es doch verschrieben. ich hatte meine aussage bei der polizei verweigert. und das ich unter diesem medikamet kein autofahren darf wurde mir auch gesagt. die packungsbeilage besagt nur das kann aber nicht muss. ich habe auch deshalb eine behinterung von 60% kann mir jemand helfen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst einmal war es richtig, dass Sie bisher bei der Polizei keine Aussage gemacht haben.

Sie sollten nun aber kurzfristig einen Rechtsanwalt aufsuchen, bevor das Verfahren seinen weiteren Verlauf nimmt. Denn Sie haben zwar sicher kein Strafverfahren wegen eines Betäubungsmitteldelikts zu befürchten, da Ihnen das Medikament ordnungsgemäß verschrieben worden ist.
Es ist aber nicht auszuschließen (bzw. sogar wahrscheinllich), dass Sie sich wegen Fahrens im Zustand der Fahruntüchtigkeit wegen eines Straßenverkehrsdelikts verantworten müssen. Ohne genauere Kenntnis des Sachverhalts kann jedoch nicht prognostiziert werden, ob es zu einem Straf- oder Bußgeldverfahren kommen wird.

Sie tun gut daran, sich im weiteren Verfahren anwaltlich vertreten zu lassen. Denn wie Sie selber angeben, kann es nach der Packungsbeilage zu einer Beeinträchtigung der Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges kommen. Sie hätten daher die Pflicht gehabt, sich näher zu informieren, beispielsweise bei Ihrem behandelnden Arzt. Da Sie das offensichtllich nicht getan haben, wird man Ihnen zumindest eine fahrlässige Begehung einer Straftat vorwerfen können, wenn Sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln im strafbarn Bereich Auto gefahren sind.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 3. Januar 2005 | 12:47

Sehr geehrter Herr Anwalt, Sie schrieben Ohne genauere Kenntnis des Sachverhalts kann jedoch nicht prognostiziert werden ob es zu einem Straf- oder Bußgeldverfahren kommen wird.

was für angaben fehlen ihnen?

MFG

Dully Lisa

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 3. Januar 2005 | 13:04

Es wäre u. a. erforderlich zu wissen, welche Substanzen in welcher Konzentration festgestellt worden sind und wegen welcher möglichen Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten genau ermittelt wird. Weiter die genauen Umstände der ärztlichen Verordnung, Dosierung, etc.

Hier werden Sie sinnvollerweise einen Anwalt vor Ort beauftragen müssen, da z. B. die erstgenannten Punkte nur durch Einsichtnahme in die Ermittlungsakte zu klären sind.

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