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Opa aus Deutschland schenkt den deutschen Enkeln in Frankreich

| 12.11.2009 21:25 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrtes Forum,

ich haette gerne einen hypothetischen Fall beantwortet bekommen.

Die 5 und 7 Jahre alten Enkel mit alleiniger deutscher Staatsbuergerschaft vom Vater, aber geboren und schon immer wohnhaft in Frankreich haben von ihrem deutschem Opa (wohnhaft in Deutschland) eine Schenkung (Haus in Deutschland) bekommen, die unter dem deutschen Freibetrag liegt aber nicht unter dem franzoesischen.

Nach gaengiger Rechtssprechung muss derjenige in Frankreich Schenkungssteuer zahlen, der waehrend den lezten 10 Jahren mindestens 6 Jahre in Frankreich wohnhaft war.

Wuerde das bedeuten, dass nur der 7 jaehrige Enkel Steuer zahlen muss, da er ja schon ueber 6 Jahre in Frankreich lebt, der 5 jaehrige aber nicht?

Vielen Dank

12.11.2009 | 22:22

Antwort

von


(1162)
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25488 Holm
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Nach Art. 19 des Gesetzes vom 30.12.1998 (Art. 750ter CGI) richtet sich die Besteuerung, wenn der Erblasser nicht in Frankreich sesshaft gewesen ist, danach, wo die Erben ihren Wohnsitz haben.

Die Erben haben nach Ihrem Vortrag ihren Wohnsitz in Frankreich. Die Besteuerung des Nachlasses richtet sich nach der französischen Erbschaftssteuer, wenn die Erben im Zeitpunkt des Erbfalls innerhalb der letzten 10 Jahre mehr als 6 Jahre in Frankreich sesshaft waren.

Der 5jährige Enkel müsste demnach keine Erbschaftssteuer in Frankreich entrichten. Ihre Annahme ist insoweit richtig.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.



Rechtsanwalt Karlheinz Roth

Bewertung des Fragestellers 14.11.2009 | 11:54

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