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Online Versteigerung eines Privatgegenstandes als Marketing Kampagne

| 17.10.2020 15:21 |
Preis: 40,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


Um den Start meines Einzelunternehmens (internationaler Onlineshop B2C, eingetragener Kaufmann) zu finanzieren und auf den Shop aufmerksam zu machen, möchte ich eine Online Versteigerung mit viel PR durchführen, auf einer alleinstehenden Website oder separaten Seite meines Online Shops. Versteigert wird eine Statue, die vor 25 Jahren von meinem Vater selbst hergestellt wurde. Soweit ich weiß fallen dafür keine Steuern an da alter Privatgegenstand, richtig? Passend dazu wird ein Bild mit Spruch auf Tshirts danach im Onlineshop verkauft (weltweiter Versand).
Frage ist, ob ich den Verkauf eines Privatgegenstandes rechtlich für die Bewerbung meiner Firma nutzen darf oder wie ich es machen muss, damit es kein Problem ist. Oder muss der Verkauf dann gewerblich versteuert werden da es zum Firmenzweck dient?
18.10.2020 | 14:38

Antwort

von


(303)
Wichlinghauser Markt 5
42277 Wuppertal
Tel: 0202 697 599 16
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Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage der durch Sie mitgeteilten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Nach Ihrer Schilderung soll die Statue Teil des gewillkürten Betriebsvermögen werden und auch unbedingt durch das Einzelunternehmen selbst verkauft werden, damit dieses von dem Verkauf und der damit zusammenhängenden Öffentlichkeitswirksamkeit profitiert.

Dazu wird es auch erforderlich sein, dass das Einzelunternehmen selbst den Verkauf vornimmt. Bei dieser Gestaltung haben Sie immer das Problem, dass der Verkauf dem Unternehmen zugerechnet wird.

Wenn Sie die Statue ins Unternehmen einbringen, dann können Sie diese mit dem (geschätzen) Zeitwert ins Unternehmen einbringen. Sie müssen dann nur den Betrag versteuern, den Sie als Gewinn erzielen, also die Differenz zwischen Zeitwert und Verkaufspreis.

Die Alternative dazu wäre, dass jemand anderes Sie mit dem Verkauf der Ware beauftragt. Wenn die Statue ohnehin Ihrem Vater gehört, dann kann er Ihnen hinterher im Rahmen der steuerlichen Freibeträge das Geld schenken und Sie können es für Ihre Unternehmen nutzen.

Aufgrund Ihrer Angaben gehe ich aber davon aus, dass die Statue für Ihre Unternehmen eine derart überragende Bedeutung hat, dass sich der Verkauf der Statue durch Ihr Unternehmen zur Finanzierung Ihres Unternehmens nicht als Privatverkauf durch Sie deklarieren lässt.

Im Übrigen erlaube ich mir den Hinweis auf die Folgerechtsabgabe nach § 26 Urheberrechtsgesetz, wonach Sie bei einem Kaufpreis von über 400 € dazu verpflichtet sind den Urheber am Veräußerungserlös zu beteiligen. Das ist auch unabhängig davon, ob Sie als Einzelunternehmen oder privat den Verkauf durchführen. Diese Frage sollten Sie gegebenenfalls klären, falls insoweit Potential für familiäre Konflikte bestehen sollte. Das ist aber rechtlich nur relevant, sofern der Urheber noch lebt.

Mit freundlichen Grüßen


Bewertung des Fragestellers 20.10.2020 | 00:25

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