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Online Schulung

| 19.02.2021 15:10 |
Preis: 49,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,

Folgende Frage,
Ich habe mich im Sommer für einen Onlinekurs (Privat) angemeldet (Corona bedingt nur Online) der Kurs geht 2 Jahre.
Ich hab keine Zeit mehr dafür und habe den gekündigt, erst wollte ich für den Winterkurs neu anmelden, dann hätte man aus Kulanz auf eine Zahlung oder Gebühr aus Kulanz verzichtet, so der Bildungsanbieter. Der Bildungsanbieter droht mir jetzt die gesamten Kursgebühren in Rechnung zu stellen.

In den AGBs steht dass nach den 2 Wochen die volle Kursgebühr in jeden Fall fällig wird. In dem nächsten Satz steht wiederum dass eine Kündigung nach 10 Monaten möglich wäre.

Sind Online Schulungen nicht nach 6 Monaten kündbar? Haben die AGBs dann überhaupt eine Gültigkeit?

Viele Grüße

19.02.2021 | 15:34

Antwort

von


(342)
Gisselberger Str. 47A
35037 Marburg
Tel: 06421-6977248
Tel: 01764-5636963
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Sehr geehrte Fragestellerin,

hier ist das Fernunterrichtsschutzgesetz auf Ihrer Seite.

§ 2 Absatz 2 besagt folgendes:

(2) 1Der Teilnehmer ist verpflichtet, die vereinbarte Vergütung zu leisten. 2Die Vergütung ist in Teilleistungen jeweils für einen Zeitabschnitt von höchstens drei Monaten zu entrichten. 3Die einzelnen Teilleistungen dürfen den Teil der Vergütung nicht übersteigen, der im Verhältnis zur voraussichtlichen Dauer des Fernlehrgangs auf den Zeitabschnitt entfällt, für den die Teilleistung zu entrichten ist. 4Höhere Teilleistungen sowie Vorauszahlungen dürfen weder vereinbart noch gefordert werden.

Danach kann also nicht nach 2 Wochen die volle Kursgebühr verlangt werden.

Darüber hinaus haben Sie mit Ihrer Einschätzung betreffend die Kündigungsfrist Recht:

§ 5
Kündigung

(1) 1Der Teilnehmer kann den Fernunterrichtsvertrag ohne Angabe von Gründen erstmals zum Ablauf des ersten Halbjahres nach Vertragsschluss mit einer Frist von sechs Wochen, nach Ablauf des ersten Halbjahres jederzeit mit einer Frist von drei Monaten kündigen. 2Das Recht des Veranstalters und des Teilnehmers, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen, bleibt unberührt.
(2) Die Kündigung bedarf der Textform.
(3) Im Falle der Kündigung hat der Teilnehmer nur den Anteil der Vergütung zu entrichten, der dem Wert der Leistungen des Veranstalters während der Laufzeit des Vertrags entspricht.

So einfach kann es sich also Ihr Anbieter hier nicht machen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wilke

Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 19.02.2021 | 15:50

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Miet und Pachtrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht, Verwaltungsrecht, Vertragsrecht, allgemein, Zivilrecht, Urheberrecht, Baurecht