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Online-Bestellung mit Widerruf, Nichtannahme statt Rücksendung

07.08.2018 10:04 |
Preis: 48,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Ein Online-Händler mit Sitz in Asien (keine Niederlassung o.ä. in Deutschland) versendet seine Ware (über Dritte) aus Deutschland. Bei einer Rücksendung wegen Widerruf verlangt der Händler die Zusendung des Artikels nach Asien, wordurch für den Verbraucher hohe Versandkosten entstehen.
Ist diese Regelung grundsätzlich zulässig?

Ein Verbraucher tätigt eine Online-Bestellung bei diesem Händler und erklärt anschließend innerhalb der Frist, jedoch noch vor Erhalt der Sendung, den Widerruf.
Der Verbraucher verweigert anschließend die Annahme der Ware. Ist dies als Rücksendung der Ware ausreichend oder muss der Verbraucher die Ware nach Asien senden?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Die Regelung ist grundsätzlich zulässig, allerdings muß der Kunde über die Versandkosten informiert werden. Es gibt also einige formale Punkte, die genau beachtet werden müssen, da sonst die Regelung unwirksam wird.

Die Nichtannahme reicht aus, allerdings muß der Verbraucher unter Umständen die Kosten der Rücksendung aufgrund der Nichtannahme tragen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 07.08.2018 | 12:02

Vielen Dank!
Können Sie uns zu Punkt 1 (der Kunde muss über die Versandkosten informiert werden) eine Quelle oder Entscheidung mitteilen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.08.2018 | 14:32

Sehr geehrter Ratsuchender,
einschlägig ist hier Artikel 246a § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 EGBGB.
Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt

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