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Online Aktionsverkauf, vesuchte Erpressung, vorgetäuschter Defekt

| 25.10.2016 19:25 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Nehmen wir einmal an, Person A verkauft aus Not eine gebrauchte analoge Kamera auf einem online Auktionsportal. A hat sich Mühe gegeben gute Fotos zu machen und bot eine voll funktionsfähige Kamera an. Die Kamera wurde von Person B erworben. Nach Erhalt der Ware mockierte B, die Kamera entspräche nicht der Beschreibung und wäre defekt. B hat geboten ohne sich die Artikelfotos genau anzusehen und erwartete eine neuwertige Kamera ohne Gebrauchsspuren und versucht nun mit Drohgebärden aus dem Vertrag zu treten und verlangt eine volle Rückerstattung. Unter falschen Anschuldigungen und falschen Angaben, bestand B darauf, die Kamera müsse zurückgenommen werde, da sie kaputt sei und drohte mit Anzeige und Strafantrag mit der Begründung B sehe sich als Opfer einer geplanten betrügerischen Absicht. B wolle A anzeigen und Strafantrag stellen, wenn A das Paket bei der Rücksendung nicht annehmen würde. Person A ist völlig überfahren und ist sich sicher, dass die Kamera einwandfrei funktioniert. Dennoch nahm Person A unter den Drohgebärden die Kamera zurück und ließ sie beim Fotogeschäft checken. Die Kamera ist ohne Defekt, befindet sich laut Aussage in einem hervorragenden Zustand und funktioniert einwandfrei und könne "ohne Bedenken verkauft werden". Der Techniker kann A keine schriftliche Notiz geben, da kein Mangel vorliegt und kein Garantiefall vorliegt. Inzwischen hat A einen neuen Käufer für die Kamera gefunden. Nun hat A Fahrtkosten für die Überprüfung der Kamera aufgewendet und möchte diese gegen den Kaufbetrag der Kamera bei B gegenrechnen. B weigert sich die Mängelfreiheit der Kamera zu akzeptieren und verweigert die Transaktion abzubrechen, wodurch A etwa 20€ Auktionsgebühren anfallen, die A nicht erstattet werden. Auch den Betrag will A dem Kaufpreis gegenrechnen. Den restlichen Betrag will A dem ehemaligen Käufer B auszahlen. Darf A dies? Ehemaliger Käufer B weigert sich solche Anrechnung zu akzeptierenund droht A mit Rechtsfolgen. Was kann A machen, um seine Ruhe vor B zu bekommen und Aufwendungsersatz zu bekommen? Kann A auch die Kosten für Inanspruchnahme der Rechtsauskunft Person B vom Kaufbetrag abziehen? So wie es scheint, kauft B Waren bei ebay an und verkauft diese wieder bei ebay.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

A sollte nach Ihrer Darstellung die genannten Positionen vom Kaufpreis abziehen und nur den reduzierten Betrag auszahlen.

Es ist dann an B, seine Ansprüche geltend zu machen.

Um die Ansprüch,e des B abzuwehren, wäre es natürlich sinnvoll, wenn der Fotohändler die Mangelfreiheit bestätigen könnte. Es ist nicht nachvollziehbar, warum er diese Bestätigung nicht abgeben will. Gerade wenn kein Mangel vorliegt, kann das doch bestätigt werden. Letztlich wird aber auch der neue Käufer der Kamera die Mangelfreiheit bestätigen können.

Lassen Sie sich daher nicht unter Druck setzten.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 26.10.2016 | 10:50

Sehr geehrte Frau RAin True-Bohle,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

Habe ich es richtig verstanden, dass die Verrechnung der Kosten von A auch die Abrechnung des Betrages für die Auskunft beim Rechtsanwalt beinhaltet? Gibt es einen Gesetzestext, den A anführen kann, um sein Recht auf Entschädigung zu belegen?

Ich bedanke mich vorab vielmals!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.10.2016 | 10:53

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja, das haben Sie richtig verstanden.

Die Aufrechnung ist in § 387 BGB geregelt.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 26.10.2016 | 11:14

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FRAGESTELLER 26.10.2016 5/5,0
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