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Online Abschluss

| 28.01.2009 19:16 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Ich habe bei www.melango.de am 12.11. eine Mitgliedschaft für 1€ statt 99€ abgeschlossen. Die Seite ist so erstellt, dass man in der Warenbkorbfunktion nur die 1€ sieht und dann abschliessen kann. Am Ende der Seite stehen nochmals Kosten die ich (und laut Foren zahlreiche andere) nicht mit den Mitgliedkosten im Verbindung gebracht haben. Im Kleingedruckten der AGB stehen auf der xten Seite zusätzliche Kosten. Eine Rechnung, Bestätigung, Mahnung oder AGB habe ich nie erhalten. Lediglich heute die Forderung einer Inkassogesellschaft über 378,93 €. Auf der letztlich abgendeten Bestellseite finden sich lediglich die Kosten 1,19 € und die Adresse. Daher sendet man diese leicht ab.

Internetforen sind voll von geprellten Kunden (sowohl Mitgliedbeiträge als auch Waren) Keiner hat laut Foren bis dato praktisch Ware erhalten. Laut Foren sind die Angebote Fake und die Firma (gegen die laut Forenbeiträge anscheinend zahlreiche Betrugsanzeigen vorliegen) eine Briefkastenfirma, die sich über Mitgliedbeiträge und einbehaltene Differenzbeträge nicht lieferbarer Ware finanziert.

Muß ich diese Rechnung trotzdem bezahlen?

Sehr geehrter Fragesteller,
anhand Ihrer Angaben und des von Ihnen ausgelobten Einsatzes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Ich nehme an, dass die Forderung, die vom Inkassounternehmen geltend gemacht wird, bereits Kosten des Inkassounternehmens beinhaltet. Die Hauptforderung dürften die von Ihnen tatsächlich bestätigten 1,19€ sein, sowie die von melango auf der Anmeldeseite dargelegten zusätzlichen monatlichen Kosten in Höhe von 17,50 € pro Monat für die Dauer von 24 Monaten.
Entscheidend für die Frage, ob Sie die Rechnung bezahlen müssen, ist, ob ein wirksamer Vertrag zu Stande gekommen ist. Nachdem ich die Seite geprüft habe, komme ich zu dem Ergebnis, dass das 1 € Angebot lediglich die dort beschriebenen Zusatzoptionen betrifft und "zusätzlich" die weiter unten im Text beschriebenen 17,50 € zu bezahlen sind. Dies ist sehr trickreich verpackt. Dennoch, da Sie als Unternehmer gehandelt haben ( Verbraucher sind auf der Seite nicht angesprochen, sondern lediglich Unternehmer) obliegen Ihnen größere Prüfungspflichten als einem Verbraucher. Die, wenn auch versteckten, Klauseln, werden einer gerrichtlichen AGB-Überprüfung standhalten.
Auch mir sind die zahlreichen Foren-Beiträge aufgefallen. Fraglich ist daher ob Sie trotz wirksamen Vertragsschlusses nicht doch getäuscht wurden, da letztlich gar keine Leistungen über melango zu erhalten sind. Diesbezüglich empfehle ich Ihnen Ihre Vertragserklärung gegenüber dem Inkassounternehen wegen arglistiger Täuschung anzufechten. Sie sollten mitaufnehmen, dass über das Portal gar keine Leistungen abzurufen sind.
Vermutlich werden im Folgenden weitere Einschüchterungs- und Aufforderungsversuche des Inkassounternehmens oder von Rechtsanwaltskanzleien erfolgen, welche ich ignorieren würde. Erst wenn Ihnen ein Mahnbescheid eines deutschen Mahngerichts zugestellt wird, sollten Sie Widerspruch einlegen und eine Rechtsanwaltskollegen beauftragen. Gerne biete ich für diesen Fall an, Ihre Vertretung zu übernehemen.

Ich hoffe Ihnen einene rsten rechtlichen Überblick verschafft zu haben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 16.02.2009 | 18:13

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