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Oma hat Haus vor 20 Jahren an Enkel Verschenk und Nießbrauch für sich eingeräumt...

| 07.02.2013 13:52 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


09:38

Sehr geehrter Herr/ Frau Anwalt/in

ich habe eine Frage zu einem Zeitungsartikel vom 6/2013 Freizeit Revue

ANGEHÖRIGE MÜSSEN AUSBEZAHLT WERDEN !
Wichtig: Verschenkt man ein Haus, verjähren die Pflichteil-Erbansprüche der anderen Angehörigen des Schenkenden nach 10 Jahren. Beim Nießbrauch hingegen erlischt diese Forderung NIE ! Die neuen Besitzer sollten dann ein finanzielles Polster für die Auszahlung bilden.

Meine Frage dazu, mein Mann hat von seiner Oma vor 20 Jahren ihr Haus geschenkt bekommen und steht im Grundbuch als neuer Besitzer, die Oma hat sich den Nießbrauch vorbehalten und bewohnt das gesamte Untergeschoss des Hauses.Dieser Nießbrauch, wurde ebenfalls Notariell festgehalten. Das Haus hat die Oma ihrem Enkel geschenkt, da sie abgesichert sein wollte und Angst hatte das Ihre einzige Tochter (die Mutter meines Mannes) das Haus zu Lebzeiten verkaufen würde und sie dann keinen Wohnsitz mehr hätte. Mein Mann hat auf das alte Haus 1999 neu aufgestockt, dieses Obergeschoss bewohnen wir.
Die Oma ist jetzt 86 Jahre alt, wie verhält es sich nach ihrem Ableben? Muss mein Mann dann einen Anteil vom Wert des alten Hauses an seine Mutter ausbezahlen?
Der Artikel verwirrt uns, da mein Mann immer davon ausgegangen ist, dass seine Mutter vom Haus nichts mehr erbt, ausserdem gibt es ein Testament in dem festgehalten wurde, dass die Mutter das Bargeld der Oma erbt, vom Haus ist keine Rede da dies ja bereits vor 20 Jahren an ihren einigen Enkel verschenkt wurde.
vielen Dank für Ihre Antwort
mit freundlich Grüen

07.02.2013 | 14:47

Antwort

von


(105)
Georg-Schumann-Str. 14
01187 Dresden
Tel: 03513324175
Web: http://www.familienrecht-streit.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Nach § 2325 BGB haben Kinder, als Plfichtteilsberechtigte, einen Anspruch auf Ergänzung den Pflichtteils, wenn die Erbmasse durch Schenkungen an Dritte geschmälert wurde. Grundsätzlich kann diese Schenkung nur anteil innerhalb von 10 Jahren vor dem Erbfall von Beschenkten gefordert werden. Wenn ein Haus mit Nießbrauchsrecht verschenkt wurde, geht die Rechtsprechung davon aus, dass diese 10 Jahresfrist nicht zu laufen beginnt, wenn der Schenker weiterhin das Haus unverändert bewohnt. Hier sind jedoch die Details des "unveränderten Wohnens und Genuss des Grundstücks" unter den einzelen Gerichten sehr umstritten, so dass es keine klare Linie gibt und ich Ihnen auch keine eindeutige Antwort geben an. Es ist von den Umständen des Einzelfalles abhängig. Im Streitfall sollten Sie sich von einem Kollegen oder einer Kollegin vor Ort beraten lassen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Carolin Richter, Rechtsanwältin
C


Rechtsanwältin Carolin Richter

Rückfrage vom Fragesteller 07.02.2013 | 18:28

Wir haben uns erkundigt und heraus gefunden, dass es seit 1.1.2010 ein neues Gesetz und zwar "Pflichtergänzungsanspruch" oder die Erbschafts und Schenkungsreform seit Anfang 2009 gibt.
Ist dieses Gesetz auch Rückwirkend gültig also schon ab 1992 oder gilt es erst ab dem Datum an dem es verabschiedet wurde?

velen Dank für Ihre Antwort

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.02.2013 | 09:38

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage beantworte ich Ihnen wie folgt. Hinsichtlich der Gesetzesänderung von § 2325 BGB , die Sie meinen ist es so, dass es auf das Datum des Erbfalls ankommt. Ich die Person vor dem 01.01.10 verstorben gilt altes Recht, danach gilt neues Recht.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Nachfrage beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Carolin Richter
Rechtsanwaltin

Bewertung des Fragestellers 08.02.2013 | 13:42

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schnelle Antwort und in unseem Fall sehr ausagekräfig

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 08.02.2013
4,6/5,0

schnelle Antwort und in unseem Fall sehr ausagekräfig


ANTWORT VON

(105)

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Web: http://www.familienrecht-streit.de
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