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Ohne Zustimmung genommene Bilder aus meiner Privatwohnung an Dritten verteilt

17. Dezember 2019 16:39 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

fertigen Fotos

guten Tag,

entschludige mein schlechtes Deutsch, ich bin Niederlaender.

ein Bauunternehmen hat wegen einer Uneinigkeit ueber Bauverzoegerungen, Fotomaterial gesammelt in einer zweiten Wohnung wo nicht gearbeitet wurde und die Bilder an Dritten verschickt (laut Nachricht des Bauunternehmens an einen Rechtsanwalt und an das Unternehmen dass die Beauftragung vermittelt hatte). Ich hatte das Bauunternehmen Zugang zu dieser zweiten Wohnung gegeben, damit sie eine Moeglichkeit hatten, waehrend den Bauarbeiten in dieser Wohnung, sich von fliessendes Wasser zu bedienen, einen Tisch und anderen Sachen abzustellen. Diese Wohnug befindet sich allerdings auch noch in halber Rohzustand obwohl ich in den Wochenenden teilweise hier mich aufgehalten hatte. Eine normal ausgestattete Wohnung miete ich aktuell im Sueden Deutschlands.

Ungefragt und in meiner Abwesenheit wurde die Wohnung betreten, Fotos gemacht von Bereiche in der Wohnung wo man nichts zu suchen hatte; die fuer mich aber sehr peinlich waren weil sie sehr schlimm aussah - letzendlich war ich nur ab und zu dort.

Die Bilder zeigen aber eine sehr chaotische Lage, wo neben abgestellten Neubauteile (zB Kuehlschrank usw), auch privates Besitz wie eine teuere Gitarre, Rechner und Sachen wie ein Bett und Kleider abgebildet sind. Ich fuehle mich jetzt aber sehr in meiner Privatsphaere angegriffen, und weiss nicht wie ich mit dieser Situation umgehen soll?

Uebrigens wurde neben der Drohung mit Mahnverfahren (ohne je zuvor eine Rechnung gesehen zu haben) mit ein Mahnverfahren gedroht. In einer weiteren Email wurde mir die Frage gestellt, auf einer Aufmerkung von mir dass ich entweder einen offiziellen Rechnung zu den Materialkosten brauche, oder die originellen Belegen statt Kopien:

"bist du idiot oder was?"

Drittens wurde nebenbei erwaehnt, dass Aufzeichnungen von unseren Telefonaten existieren. Hier moechte ich fragen, wie die juridische Lage aussieht, wenn auch meinerseits solche Aufnahmen existieren.

Ich weiss nicht genau, wie hier vorzugehen.

Vielen Dank fuer die Antwort.

Mit freundlichen Gruessen

A

Eingrenzung vom Fragesteller
17. Dezember 2019 | 16:54
17. Dezember 2019 | 18:51

Antwort

von


(851)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Mitschnitt von Telefonaten ist rechtlich ohne Zustimmung nicht zulässig.

Ebenso ist das Fertigen von Fotos ohne Zustimmung auch nicht zulässig (AG Steinfurth)

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Verkehrsrecht

Ergänzung vom Anwalt 17. Dezember 2019 | 19:01

ups, da fehlte noch ein Absatz - Sie haben nun die Möglichkeit, die Gegenseite zur Unterlassung aufzufordern und die Vernichtung der Fotos zu fordern Das selbe gilt für den Mitschnitt. gerne helfen wir diesbezüglich weiter.

Ergänzung vom Anwalt 17. Dezember 2019 | 19:22

Zu dem Block: Bist du Idiot? Können Sie Strafanzeige machen.

Wenn Sie nie eine Rechnung gesehen haben, fordern Sie diese an. Sollte dennoch ein Mahnbescheid Ihnen zugehen, legen Sie Einspruch ein - der andere teil muss den Zugang beweisen und beweisen, dass Sie in Verzug waren.

ANTWORT VON

(851)

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