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Ohne FÜhrerschein Mofa gefahren, Drosselung entfernt und Urkundenfälschung

| 21.04.2009 14:26 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Sohn wurde einen Tag vor seiner Führerscheinprüfung mit seinem auf 25 kmh Roller von der Polizei angehalten weil er zu schnell fuhr. Auf Befragung hat er gleich zugegeben, dass er aus der elektronischen Drossel den Distanzring rausgebaut hat. Die Drossel an sich ging noch aber durch das Entfernen des Ringes fuhr der Roller dann doch ca. 35 kmh. Der Roller wurde beschlagnahmt und auf den Prüfstand gestellt. Eine Anzeige folgt und solange darf wohl mein Sohn keinen Moped-Führerschein machen. Außerdem fiel den Beamten noch auf, dass auf der Mofa-Fahrerlaubnis ein falsches Geburtsdatum stand. Mein Sohn sagt, er habe nicht gefälscht, fakt ist aber, dass irgendwie was gemacht wurde. Hier will man noch prüfen, ob das Urkundenfälschung ist. Nun meine Fragen:

Ist es ratsam einen Rechtsanwalt zu bemühen?
Was kann bei dem Fahren ohne Führerschein auf ihn zukommen und wie lange kann so was dauern?
Ist das falsche Geburtsdatum auf der Mofa-Fahrerlaubnis Urkundenfälschung?

21.04.2009 | 15:45

Antwort

von


(236)
Pettenkoferstraße 10a
80336 München
Tel: 089/22843355
Web: http://www.kanzlei-kaempf.net
E-Mail:
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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltschilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Zunächst machte sich Ihr Sohn vorliegend des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, strafbar gemäß § 21 StVG (Straßenverkehrsgesetz), schuldig. Das Fahren ohne Fahrerlaubnis sieht als Strafe Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe vor.
Eine abschließende Einschätzung der zu erwartenden Strafe ist ohne Kenntnis der Ermittlungsakte nicht möglich. Akteneinsicht in die Ermittlungsakte erhalten Sie über einen Strafverteidiger.
Vorab darf ich Ihnen jedoch mitteilen, dass bei einem Ersttäter allenfalls mit einer Geldstrafe, die im unteren Bereich liegen wird, zu rechnen ist. Daneben kann unter Umständen eine Sperrfrist für die Erteilung der Fahrerlaubnis erteilt werden. Dies ist aber nicht der Regelfall. Sollte Ihr Sohn unter 18 Jahre bzw. unter 21 Jahre alt sein und mithin Jugendstrafrecht zur Anwendung kommen, erscheint auch eine Einstellung des Verfahrens (gemäß Paragraph 47 JGG (Jugendgerichtsgesetz)) möglich.

Eine Urkundenfälschung, strafbar gemäß § 267 StGB (Strafgesetzbuch), begeht derjenige, der eine unechte Urkunde herstellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder verfälschte Urkunde gebraucht.
Angesichts Ihrer Sachverhaltschilderung kann diesseits nicht eingeschätzt werden, ob sich Ihr Sohn einer Urkundenfälschung schuldig machte. Dies käme jedenfalls dann in Betracht, wenn er selbst das Geburtsdatum veränderte oder in Kenntnis der Abänderung des Geburtsdatums das Dokument benutzte.

Ich empfehle Ihnen, einen im Strafrecht tätigen Rechtsanwalt mit der Strafverteidigung Ihres Sohnes zu beauftragen und über diesen zunächst Akteneinsicht in die Ermittlungsakte zu nehmen. Gegebenenfalls kann später schriftlich zur Sache Stellung genommen werden. Einstweilen sollte Ihr Sohn unbedingt von seinem Schweigerecht Gebrauch und keinesfalls weitere Angaben zur Sache machen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

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Bewertung des Fragestellers 23.04.2009 | 13:00

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