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Offenlegung der Einkommensverhältnisse zur Bestimmung des Anteils zu Kosten für Zahnspange

23.07.2009 08:55 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Hallo,
ich lebe seit sieben Jahren getrennt vom Vater meines Sohnes (knappe 9), war mit ihm nicht verheiratet, bin auch heute ledig. Ich bekommen keinen Unterhalt. Mein Sohn bekommt vom Vater KU laut Düsseldorfer Tabelle, so weit alles in Ordnung, dazu das Kindergeld in voller Höhe. Darüber hinaus zahlt der Vater nichts. Ich bin voll berufstätig, brauche deshalb sowohl Hort als auch Au pair. Diese Kosten übersteigen bereits den KU. Aus dem KU kann ich keine Rücklagen bilden. Der Vater dringt darauf, dass das Kind bald eine Zahnspange bekommt. Ich habe gelesen, dass Zahnspangen Sonderbedarf sind und von beiden Eltern zu zahlen sind. Der Kindesvater verlangt nun von mir die Offenlegung meiner Einkommensverhältnisse. Ich stelle das in Frage, bekomme ich doch keinen Unterhalt. Muss ich meine Einkommensverhältnisse offenlegen? Über eine Antwort freue ich mich.

Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Basis der von Ihnen mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Zunächst muss geprüft werden, ob die Zahnspange tatsächlich Sonderbedarf darstellt. Das ist in der Regel dann der Fall, wenn sie ärztlich angeraten und verordnet wird.
Das Drängen des Vaters allein lässt diesen Sonderbedarf also noch nicht entstehen.

Sofern es danach Sonderbedarf ist, ist dieser von beiden Eltern anteilig entsprechend ihrer Einkommensverhältnisse zu tragen.
Und in diesem Zusammenhang sind Sie auch verpflichtet, dem Vater Ihre Einkommensverhältnisse offenzulegen, damit er den Faktor seines Anteiles berechnen kann.

Mit freundlichen Grüßen

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