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Offenlegung Anteilseigner geg. deutschem Finanzamt


| 21.10.2007 14:45 |
Preis: ***,00 € |

Internationales Recht


Beantwortet von



Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt/in,

ich bin 100%Shareholder und gleichzeitig director einer Ltd. die ausschl. in der BRD handelt.
Die Ltd.hat noch 3 Monate Lohnsteuerschulden und ich werde wegen meiner abgegebenen Ltd. Bilanz vom Finanzamt aufgefordert zur Vervollständigung meiner Steuerakten
den Nachweis über die Anteilseigener zu erbringen. Ich vermute um eine vorzeitige private Durchgriffshaftung zu erwirken.
Meine Frage: muss ich als director der die Ltd. öffentlich vertritt dem Finanzamt mitteilen dass ich Anteileigner bin?
Mit freundlichen Grüssen
21.10.2007 | 17:13

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte. Bitte haben Sie zunächst Verständnis dafür, dass durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben ihrerseits die rechtliche Beurteilung anders ausfallen kann. Eine Beratung innerhalb dieses Forums stellt nur eine erste rechtliche Orientierung dar und kann den Gang zu einem Rechtsanwalt vor Ort im Zweifel nicht ersetzen. Nach Ihren Angaben führe ich wie folgt aus:

Die sicherlich nach englischem Recht gegründete Limited ist eine juristische Person, die auch nach deutschem Recht anerkannt und rechtsfähig ist. Die Ltd. selbst ist als Steuerschuldner zur Auskunft gegenüber dem Finanzamt verpflichtet. Diese Auskunft kann notwendigenfalls gerichtlich durchgesetzt werden, so dass zum Beispiel die Vorlage des Gesellschaftsvertrages verlangt werden kann.
Da die Ltd. durch Sie gesetzlich vertreten wird, sind Sie zur Auskunft verpflichtet. Dass Sie sich hierbei selbst zu benennen haben, liegt in der Natur einer Ein-Personen-Gesellschaft und betrifft zum Beispiel auch den geschäftsführenden Alleingesellschafter einer Ein-Mann-GmbH. Sie sollten daher Auskunft erteilen.

Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung und basiert auf den Angaben aus Ihrer Frage. Ich hoffe, Ihnen mit der Beantwortung einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion gern für Ergänzungen sowie gegebenenfalls für die weitere Interessenwahrnehmung im Rahmen einer Mandatierung zur Verfügung. In diesen Fall wenden Sie sich bitte zunächst per Email an radannheisser@gmx.de an mich, Betreff „frag einen Anwalt“.

Mit freundlichen Grüssen


gez. RA Dannheisser


Nachfrage vom Fragesteller 21.10.2007 | 22:40

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Dannheiser,
der Gesellschaftervertag liegt dem deutschen Finanzamt bereits in Übersetzung vor.
Dieser nennt nur den Director und
secretary beim Namen und keine Gesellschafter werden namentlich benannt.
Lediglich der Wortlaut Gesellschafter wird verwendet mit dem Hinweis dass der Director Vollmacht hat die Geschäfte zu leiten.
Dieser Vertrag wurde von einer namhaften sehr erfahrenen Consulting so übernommen, die für die Gründung zuständig war.
Dann ist nach Ihren Ausführungen doch erst einmal alles vorgelegt?
MfG

Ergänzung vom Anwalt 21.10.2007 | 22:49

Ja, ich denke, das Auskunftsbegehren des FA ist so hinreichend erfüllt. Weitere Nachfragen sollten daher vor Beantwortung kritisch von einem internationalen Steuerrechtler/Steuerberater geprüft werden.
MfG
RA Dannheisser
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sie haben mir sehr geholfen für die aktuelle Situation.
Vor allem die schnelle Bearbeitung der Fragen ist noch zu erwähnen.
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Sehr geehrter Herr RA Dannheiser,
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