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Öffentliche Unwahre Behauptungen

| 08.04.2009 08:11 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Ich habe eine Streitigkeit mit einem PRIVATEN Verkäufer eines Internetauktionshauses. Im Zuge dieser hat der Verkäufer eine (positive) Bewertung für mich abgegeben, allerdings mit einem negativen Bewertungstext. (Ziel hierbei offenbar: Der BewertungsPUNKT kann relativ einfach durch mich entfernt werden, der BewertungsTEXT jedoch nicht). Die Aussage selber ist tatsächlich unwahr und dazu geeignet, künftige Käufer von von mir PRVAT versteigerten Dingen abzuschrecken (Text: "(...) gibt negative Bewertungen, wenn er keine positiven bekommt(...)")

Frage: Habe ich auch als Privatmensch eine Möglichkeit, den privaten Verkäufer (durch einen Anwalt) zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung aufzufordern oder kann ich dies nur im geschäftlichen Verkehr als Gewerbetreibender verlangen?

Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie haben die Möglichkeit, auch den privaten Verkäufer auf Unterlassung in Anspruch zu nehmen.

Empfehlenswert wäre es aber, neben der Unterlassungserklärung auch eine Widerrufserklärung zu fordern, da Sie nur damit dann nicht nur das künftige Verhalten unterbinden, sondern auch die Löschung des negativen Bewertungstextes erreichen können.

Denn wenn der Widerruf auch erklärt (oder gerichtlich festgestellt) worden ist, wird dann auch das Auktionshaus verpflichtet sein, den Text selbst zu löschen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 08.04.2009 | 08:48

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
"Lohnt" sich die Durchführung eines solchen Verfahrens FÜR EINEN ANWALT und trägt der Verkäufer die Bemühungen des von mir beauftragten Anwaltes?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.04.2009 | 08:59

Sehr geehrter Ratsuchender,


eine Beauftragtung "lohnt" sich in der Regel schon, zumal in solchen Fällen auch eine Vergütungsvereinbarung meistens getroffen wird.


Zunächst haften Sie als Auftraggeber für die anwaltliche Vergütung, haben selbst aber einen Kostenerstattungsanspruch gegen die Gegenseite. Nur, sind die Kosten dort eventuell nicht vollstreckbar, verbleibt es bei Ihrer Haftung und SIE müssen dann den von Ihnen beauftragten Rechtsanwalt bezahlen.

Daher sollten Sie wirklich überlegen, ob Sie dieses Kostenrisiko, dass für den Fall, dass es zu einem Gerichtverfahren kommt, bei rund 1.400,00 EUR liegen kann, eingehen wollen; es wäre dann eher eine "Prinzipienfrage".



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers 08.04.2009 | 08:59

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"Eine sehr schnelle, präzise Antwort, die auch auf mögliche (Kosten-)risiken hinweist. Sehr empfehlenswert, vielen Dank "
Stellungnahme vom Anwalt:
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