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Öffentlich-rechtliche Namensänderung

25.04.2010 15:48 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Guten Tag.

Ich fasse mich kurz und knapp: Mein Nachname bereitet mir Probleme. Ich werde immer wieder von anderen Leuten gemobbt. Laut Namensänderungsgesetz muss für die Änderung ein wichtiger Grund vorliegen. Als Beispiel wird genannt dass es möglich ist wenn der Name "anstößig oder lächerlich klingt". Ich bin mir ziemlich sicher das dies bei meinem Nachnamen zutrifft, möchte aber gerne auf diesem Weg eine erfahrene 2. Meinung hören.

Ich hätte gerne eine kurze Einschätzung auf Erfolg bei einem Antrag auf öffentlich-rechtliche Namensänderung in meinem Fall, da die Gebühren doch selbst bei Ablehnung des Antrags recht hoch ausfallen können. Meine persönlichen Daten sind bei den Kontoinformationen gespeichert.

Viele Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen dargestellten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Ich habe leider nach meiner ersten vorläufigen Einschätzung Bedenken, dass hier eine Beantragung erfolgreich sein kann.

Nach 35. der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Namensänderungsgesetz gilt:
Familiennamen, die anstößig oder lächerlich klingen oder Anlaß zu frivolen oder unangemessenen Wortspielen geben können, rechtfertigen regelmäßig eine Namensänderung. Bei der Prüfung der Anstößigkeit oder Lächerlichkeit eines Familiennamens ist der sachliche Maßstab allgemeiner Erfahrungen anzulegen. Besondere Gründe, die etwa in der Person, dem Beruf oder der Umgebung des Antragstellers liegen, sind zu berücksichtigen.

Als Ausnahmetatbestand wird die Anwendung dieser Vorschrift eher zurückhaltend sein, was ich zu bedenken gebe.

Auch wird möglicherweise von weiten Teilen der Bevölkerung Ihr Nachname nicht als anstössig oder lächerlich eingeschätzt werden.

Ob hier Ihr Nachname anstössig oder lächerlich klingt, wird aber natürlich sicherlich auch anhand der Umstände zu beurteilen sein, die Sie selbst in der Vergangenheit erfahren haben, was sicherlich wichtigte Indizien hervorbringt.

Da die Voraussetzungen im Einzelfall sehr unterschiedlich und mitunter in der Tat schwierig sein können, wird von den zuständigen Behörden selbst empfohlen, sich in jedem Fall vor der Antragstellung dort beraten zulassen.

Vor Antragstellung sollte daher immer ein Beratungsgespräch geführt werden.

Gegebenenfalls können Sie derart ohne größere Kosten die Meinung des zuständigen Sachbearbeiters der Behörde testen.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

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