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Obduktion bei natürlichem Tod

13.10.2011 14:24 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Die Verstorbene (75 Jahre alt) wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden und in die Rechtsmedizin gebracht. Dort wurde mittels äußerer Leichenschau festgestellt, dass kein Fremdverschulden vorliege. Die Todesursache ist jedoch unbekannt.

Angehörige sind die beiden erwachsenen Kinder, außerdem hatte eine Freundin der Verstorbenen eine Vorsorgevollmacht, kommt also wohl auch für das Totenfürsorgerecht in Frage.

Nun möchte der Sohn der Verstorbenen eine Sektion zur Klärung der Todesursache durchführen lassen, die Tochter und die Freundin sind (eher) dagegen. Eindeutige Aussagen der Verstorbenen hierzu gibt es nicht.

Kann man eine Sektion auch gegen den Willen der anderen durchsetzen? Wie müsste man vorgehen? Es eilt natürlich.
13.10.2011 | 15:11

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

die sogenannte klinische Obduktion kann nur dann durchgeführt werden, wenn entweder der Tote selbst vorher seine Zustimmung dazu erteilt hatte oder aber die Totensorgeberechtigte, sodass ohne ihre Zustimmung keine Obduktion durchgeführt werden kann.

Vorsorglich und um eine Obduktion zu verhindern, sollte die Totensorgeberechtigte bereits jetzt unter Beilegung einer Kopie der Vollmacht an das entsprechende Krankenhaus schreiben, dass keine Zustimmung zu einer Obduktion erteilt wird.

Gegen den Willen der Fürsorgeberechtigung könnte allenfalls die Staatsanwaltschaft entscheiden, wenn diese ein Verbrechen vermutet, nicht jedoch ein Verwandter.


ANTWORT VON

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