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OLG im Februar. Anwaltskanzlei blockt und reagiert nicht auf meine Kontaktaufnahme

| 14.01.2015 09:22 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo und Guten Tag,
eine Patientenanwaltskanzlei führt mit mir einen Rechtsstreit, mittlerweile vor dem OLG in Düsseldorf. Der jetzige Termin ist Mitte Februar.
Tja, …..und darum geht es. Meine Anwältin ist in Mutterschaft gegangen und mein Mandat wurde einem neuen „frischen" Anwaltskollegen zugeteilt. Durch nachfragen meinerseits habe ich das vor ca. 3 Monaten erfahren, denn ich sollte die Schriftsätze machen und ausarbeiten. Der Anwalt sagte mir, es läge ja auch in meinem Interesse, das ich auf das Schreiben der Gegenanwälte vor dem OLG entsprechend reagiere. Nur ich würde den Fall perfekt kennen und meine Anwältin ist ja nicht mehr da.
Nun, ich habe alles recherchiert und noch einmal ausgearbeitet, zu ihm geschickt. Der Anwalt hat fast alles so wie es war übernommen.
Von da an habe ich schriftlich und mündlich versucht Kontakt mit meinem zuständigen Anwalt aufzunehmen. Denn ich habe Angst auch diesen Prozess zu verlieren. Von der Anwaltssekretärin habe ich erfahren, dass mein Prozesstermin bei meinem Anwalt, nicht in seinemTerminplaner vermerkt war. Da habe ich erst recht „Druck zu einem Persönlichem" Termingespräch, gemacht. Die Dame hat weiter abgeblockt wegen hohem Arbeitsaufkommen der Anwälte und legte einfach auf.
Daraufhin schrieb ich dem Anwaltsinhaber eine Mail mit Anlage und der Bitte sich zu kümmern.
Die Antwort von IHM, meiner Kanzlei:
Ihre Klage ist erstinstanzlich abgewiesen worden, wir hatten Ihnen sodann zu einer Berufung zum OLG Ddorf angeraten und der qualifizierte OLG-Senat hat NICHT einen Beschluss erlassen, wonach die Berufung nicht zugelassen wird, sondern sogar terminiert! Das heißt, das Gericht hat nur aufgrund UNSERER qualifizierten und kompetenten Berufungsbegründungsschrift Anlass darin gesehen, die Berufung nicht per se zurückzuweisen.
Das ist als ein ERFOLG zu sehen, egal wie Ihre Sache sodann vor Gericht ausgehen wird.
Bei allem Respekt, was wollen Sie denn mit Herrn RA ……, oder sonst wem noch VOR dem anstehenden Gerichtstermin eigentlich besprechen? Für derartige „unsinnige" Gespräche, derart überflüssigen Zeitaufwand, will ich mich persönlich nicht stark machen! Es reicht mithin völlig aus, wenn Sie Herrn RA …. eine halbe Stunde vor dem Gerichtstermin treffen, es sei denn Sie wollen noch entscheidungserhebliche Punkte herausstellen: ja, dann machen Sie das doch! Und zwar sofort und schriftlich! Dann können wir das dem Gericht auch unverzüglich mitteilen!
Es kommt jetzt auf den qualifizierten OLG-Senat an, wie sich Ihr Fall entwickelt, nicht auf ein persönliches Gespräch mit einem unserer Anwälte!
Für Ihr Vorgehen wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Wieso soll ich einen Erfolg sehen vor dem OLG zu verlieren?

Muss ich in „Ruhestellung" gehen? Habe Angst dass mein Anwalt nicht richtig vorbereitet ist, das war nämlich bei dem einzigen telefonischen Gespräch zu sehen. Er sagte ja auch, dass er meine komplette Akte nicht lesen kann.
Habe daraufhin mit einer Gutachterin gesprochen, die ich jetzt engagiert habe mir vor Gericht zu helfen, aber geht das denn überhaupt?
Muss ich alles hinnehmen?
Was kann ich noch ändern?
Wie soll ich mich verhalten?
Ist ein so kurzfristiger Anwaltswechsel möglich, meine macht es Sinn und wie kann ich die enorme Kosten tragen?

Danke für Ihren Ratschlag

14.01.2015 | 10:01

Antwort

von


(1318)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
E-Mail:
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Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Aus Ihrer Schilderung entnehme ich, dass Sie sich subjektiv nicht gut vertreten fühlen.

Davon zu unterscheiden ist die Frage, ob Sie -objektiv- tatsächlich unzulänglich vertreten werden mit dem Risiko, die Berufung zu verlieren.

Hierfür kann ich aus Ihren Schilderungen keine Anhaltspunkte entnehmen.

Der Umstand, dass der neue Anwalt bei einem Telefonat vielleicht noch nicht umfassend vorbereitet war, lässt ja nicht den Schluss zu, dass er bei der angesetzten Verhandlung ausreichend vorbereitet ist.

Dem Kollegen ist insoweit zuzustimmen, dass eine weitere Besprechung VOR dem angesetzten Termin nur dann einen Sinn macht, wenn dabei NEUE Gesichtspunkte erörtert werden können.


Einen Anspruch auf ein solches Gespräch haben Sie nicht.

Sollte das Verfahren wirklich deswegen verloren werden, weil dem Kollegen eine Schlechterfüllung seines Vertrages zur Last gelegt werden muss, ist seine Haftpflichtversicherung eintrittspflichtig.

So schwer es für Sie jetzt auch sein mag, meine Empfehlung geht ebenfalls dahin, dem Anwalt ein wenig Vertrauen entgegen zu bringen.

Ein Anwaltswechsel würde für Sie den Anfall doppelter Gebühren bedeuten, denn einen Grund, das bestehende Mandatsverhältnis aufzukündigen, haben Sie nicht.

Wenn SIE eine Gutachterin beauftragt haben, Ihnen zu helfen, sollten Sie deren Erkenntnisse UMGEHEND Ihrem Anwalt zukommen lassen.

Wichtig ist, dass Sie mit Ihren Anwalt zusammenarbeiten und nicht gegen ihn.


Mit freundlichen Grüßen




Bewertung des Fragestellers 14.01.2015 | 11:54

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Meine Frage wurde sehr schnell beantwortet. Eine weitere Frage war überflüssig, weil die Antwort "kompackt" war. Herr Rechtsanwalt Otto, hat mir sogar "Mut" / "Zuversicht" ausgesprochen. Ich Danke Ihm besonders.

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Stellungnahme vom Anwalt:

Schön, dass ich Sie beruhigen konnte.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 14.01.2015
5/5,0

Meine Frage wurde sehr schnell beantwortet. Eine weitere Frage war überflüssig, weil die Antwort "kompackt" war. Herr Rechtsanwalt Otto, hat mir sogar "Mut" / "Zuversicht" ausgesprochen. Ich Danke Ihm besonders.


ANTWORT VON

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