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Nutzungsausfall nach Unfall / Dauer und Höhe

11.04.2018 20:26 |
Preis: 48,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Sehr geehrte Frau Anwältin und Herr Anwalt,

ich benötige Hilfe in meinem Fall zum Nutzungsausfall aufgrund eines unverschuldeten Unfall am 19. Mai 2017.
Die Gegenseite fuhr ungebremst auf mein KFZ auf und schob mich auf ein weiteres KFZ auf.
Der Fall ist glasklar und soweit beglichen, jedoch nicht der Nutzungsausfall.
Es wurde fiktiv abgerechnet.

Die gegnerische Versicherung hat mir 2 Tag nach dem Schadenstag ein Schreiben geschickt (Schadensnummer auf jeder Seite gedruckt) indem Sie mich informierten, dass mir ein Nutzungsausfall zusteht, wenn ich kein Leihwagen nutze.
Gestaffelt in einer Tabelle bis 151kw zu 175EUR/Tag. Mein KFZ hat aber weitaus mehr, daher sehe ich mich in der höchsten Stufe.
Ein weiteres Schreiben kam einige Tage später, bei dem ebenfalls diese Tabelle aufgelistet war.

Im Schadensgutachten ist ein Wert von 91 EUR/Tag ermittelt wurden.

Mein KFZ konnte ich 74 Tage lang nicht nutzen, da ich den Schaden nicht in Vorkasse treten konnte, was mein Anwalt der Versicherung mitteilte.

Das KFZ wurde fach- und sachgerechet in einer Meisterwerkstatt gerichtet, jedoch nicht zusammengebaut. Dort erhielt ich mein KFZ nach einigen Verhandlungen am 28.06.2017 wieder. Es waren noch über 3.000 EUR offen, welche ich eigentlich bei Abholung zahlen müsste.
Das KFZ war vorher werksseitig lackiert. Nachdem Unfall entschied ich mich aber dazu das KFZ folieren zu lassen, da diverse Lackierbetriebe einen Vorlauf von 6-8 Wochen hatten und der Preis sehr hoch war. (Konnte keinen Termin festlegen, da ich nich wusste, wann ich mein KFZ vom Richten zurück bekomme)
Aufgrund dessen wurde mein KFZ foliert und von diesem Betrieb auch zusammengebaut.
Stoßstangen montiert, Scheinwerfer, Spachtel- und Lackarbeiten, etc.
Am 31.07.2017 war mein KFZ abholbereit fertig. (Rechnung vorhanden mit dem Zeitraum der Arbeiten)

Jetzt kommt der Knackpunkt meines Anliegens...

Die Versicherung hat mir nur 47 Tage zugesprochen. Und das auch nur zu 65 EUR/Tag.
3055 EUR wurden auch überwiesen.

Dass eine Kürzung von dem im Gutachten ermittelten 91 EUR auf 65 EUR unzulässig ist, ist mir bekannt.
Das hätte die Versicherung vorher anfechten müssen, wie sie es auch bei dem Lohnkosten versucht und getan haben.

Mein Anwalt ist der Meinung, dass alles so rechtens sei.
Ich stimme dem nicht zu.

Ich fordere seit Beginn an die 175 EUR/Tag und das für die vollen 74 Tage.
Selbst einen Vergleich habe ich im vorgeschlagen, den er mit der Versicherung aushandeln möge. Er wurde da bisher nicht tätig.
Selbst wenn man sich auf die 47 Tage einigt bei 175 EUR/Tag sind es noch 5.170 EUR.


Habe ich das Recht auf die vollen 74 Tage?
Oder soll ich den 47 Tagen zustimmen?
Habe ich das Recht auf die 175 EUR/Tag Nutzungsausfall? Dieses Angebot kam direkt von der Versicherung!


Ich bedanke mich recht herzlich bei Ihnen.


Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Bei fiktiver Abrechnung muss die Reparatur des Fahrzeuges nachgewiesen werden, um die Nutzungsausfallentschädigung beanspruchen zu können.

Dieser Nachweis muss auch die Dauer der Reparatur beinhalten. Nach der Rechtsprechung ist der angemessene Ausfallzeitraum auf die Dauer der ordnungsgemäßen Reparatur in einer Fachwerkstatt begrenzt. An dieser Stelle nehmen Versicherer dann gerne Kürzungen vor, weshalb das Problem erst durch Einholung eines weiteren Sachverständigengutachtens in einem etwaigen Prozess geklärt werden kann.

Da die Höhe des Nutzungsausfalls bereits gutachterlich bestimmt worden ist, kann dessen Annahme (eine korrekte Bestimmung vorausgesetzt), also die € 91/Tag, einer Berechnung zugrunde gelegt werden. Die Anzahl der Ausfalltagw hängt wie gesagt von der Reparaturdauer in einer Fachwerkstatt ab.

Eine abschließende Beurteilung ist erst in Kenntnis aller Details und Prüfung der Unterlagen Ihres Falles möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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