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Nutzungsänderung zur Ferienhaus im Wohngebiet (Bayern)

15.06.2018 17:27 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


Ist es generell möglich eine normale DHH oder Einfamilienhaus (im eigenen Besitz) als Ferienhaus umzuwandeln im allgemein ausgewiesenen Wohngebiet? (kein Mischgebiet, o. Ä, reines Wohngebiet, dort gibt es keine anderen Ferienhäuser). Zweckentfremdungsgebot gibt es nicht.

Ich habe folgendes gefunden § 4 BauNVO .

(1) Allgemeine Wohngebiete dienen vorwiegend dem Wohnen.

(3) Ausnahmsweise können zugelassen werden

1. Betriebe des Beherbergungsgewerbes,


Soweit ich weiß gab es eine Gesetzesänderung.

Meine Fragen
1.) ist es generell möglich oder wird ein derartiger Antrag sofort abgewiesen
2.) Wie sieht es erfahrungsgemäß aus, wird solch ein Antrag eher abgelehnt als stattgegeben
3. ) Stellt man den Antrag und er wird abgelehnt und macht es trotzdem, würde die Ablehnung einer Untersagung gleich stehen oder bedarf es hier nochmal einen anderen Verwaltungsvorgang

Die Nutzungsänderung wird natürlich nur für eine Personenanzahl gestellt, die ausreichend Platz auf dem Grundstück haben (Parkplätze, etc.).



Einsatz editiert am 15.06.2018 17:57:53

18.06.2018 | 12:38

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

gemäß § 34 Abs. 2 BauGB i.V.m und § 6 Abs. 2 Nr. 4 BauNVO stellen gewerbliche Wochenend- und Ferienwohnungen zulässige Immobilien in einem faktischen Mischgebiet dar. Als sonstige Gewerbebetriebe sind diese Immobilien aber allgemein zulässig (VGH Baden-Württemberg im Urteil Az. 5 S 2220/15 ). Insofern greift dann auch § 4 BauNVO Absatz 3 , als Gewerbebetrieb.

Ein entsprechender Antrag hat meines Erachtens gute Aussichten auf Erfolg, der dann, im Falle einer Ablehnung auch noch gerichtlich überprüft werden kann, wobei eine Vermietung erst nach Abschluss des gerichtlichen Verfahrens möglich wäre.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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