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Nutzungsänderung Wohnen zu Gewerbe und tatsächliche Nutzung

24.11.2017 14:43 |
Preis: 30,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


16:42
Relevantes Bundesland Hessen. Ein Wohnhaus in einem Mischgebiet.
Das Wohnhaus besitzt eine Einliegerwohnung. In dieser Einliegerwohnung soll ein kleiner gastronomischer Betrieb eingerichtet werden.
Ich nehme an, dazu muss wohl eine Nutzungsänderung vorgenommen werden, damit die Wohnung als Gewerberaum genutzt werden kann?
Muss die Nutzung der gesamten Wohnung (Wohneinheit) geändert werden oder nur die tatsächlich genutzten Räume?
Gibt es zu dieser Nutzungsänderung baurechtliche Auflagen / Bedingungen die zu erfüllen sind, bzw. wo kann ich Auflagen nachlesen?

Die Öffnungszeiten sollen nicht täglich sein. Ist es möglich, bei geschlossenem Gewerbe die Räume auch privat zu nutzen bzw. welche andere Nutzung ist zulässig?

24.11.2017 | 15:46

Antwort

von


(1874)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller;

die Umnutzung muss beantragt werden, da es bei gastronomischen Einheiten spezielle Auflagen wegen Toiletten und Hygiene gibt.
Welche dies sind, ist von der jeweiligen Geneinde abhängig, vorrangig aber nachzulesen im Gaststättengesetz.
Ansonsten auch hier eine gute Zusammenstellung:

https://www.ihk-wiesbaden.de/recht/rechtsberatung/Erlaubnisse_fuer_Gewerbetaetigkeiten/Recht_im_Gaststaettengewerbe/1262684#titleInText1

Eine Nutzungsänderungsanzeige brauchen Sie allerdings trotzdem, auch wenn die Gaststätte an sich erlaubnisfrei wäre.

Sie können darüber hinaus diese auch wohnlich nutzen, da eine Wohnnutzung bereits durch die allgemeine Nutzung als Wohnhaus vorgegeben ist und keine strengeren Auflagen hat, als eine Gewerbeeinheit, sofern sie diese nicht vermieten.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 24.11.2017 | 16:36

Vielen Dank!
Könnten Sie bitte noch kurz auf diesen Teilaspekt der Frage eingehen:
"Muss die Nutzung der gesamten Wohnung (Wohneinheit) geändert werden oder nur die tatsächlich genutzten Räume?"

Habe ich Ihre Antwort richtig verstanden, dass, sofern die Wohneinheit nicht vermietet wird / ist, ich diese Wohneinheit nach einer Nutzungsänderung auf "gewerbliche Nutzung" sowohl gewerblich als auch wohnlich nutzen kann? Das eine schliesst das andere also nicht aus?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.11.2017 | 16:42

Sehr geehrter Fragesteller,

es wird stets für die gesamte Wohneinheit die Nutzungsänderung beantragt, sofern eh gelbe Räume nicht baulich abgetrennt (Wohnungstür) und einen eigenen Eingang haben.

Privat können Sie trotz der Nutzungsänderung stets noch eine Wohnnutzung haben, das ist weiterhin erlaubt.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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