Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.252
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Nutzungsänderung WEG § 22


| 24.07.2007 08:33 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Guten Tag,

ich benötige zum neuen WEG § 22 die folgende Information.

Laut Teilungserklärung gehört zum Eigentum ein Partykeller, dieser soll als Wohnung ausgebaut werden. Beim Bauamt wurde eine Nutzungsänderung beantrag die auch genehmigt wurde. Da dieser Punkt nun auf der nächsten Versammlung besprochen werden soll habe ich nun folgende Frage:


Müssen nun alle Eigentümer dieser Nutzungsänderung zustimmen oder gilt auch hier der neue WEG § 22 wo eine 3/4 Mehrheit nach Köpfen oder über 50% der Miteigentumsanteile.

Danke für Information, da ich dieses der neuen Regelung nicht 100% entnehmen konnte.

mfg
Sehr geehrte Ratsuchende,



nach § 22 WEG bedürfen bauliche Veränderungen, die über die ordnungsmäßige Instandhaltung oder Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums hinausgehen, eine Zustimmung jedes Wohnungseigentümers, dessen Rechte durch die Maßnahmen über das in § 14 Nr. 1 bestimmte Maß hinaus beeinträchtigt werden. Allein Modernisierungsmaßnahmen können nun mit einer 3/4 Mehrheit beschlossen werden.

Da es aber nach Ihrer Darstellung nicht um eine Modernisierung des Gemeinschaftseigentums gehen wird, sodern eine Nutzungsänderung des Sondereigentums, werden Sie nach § 15 Abs. 2 WEG mit Mehrheitsbeschluss erfolgrecih sein können, WENN nicht in der Teilungserklärung etwas anderes geregelt ist.

Die Teilungserklärung wird daher ergänzend zu prüfen sein; ist dort nichts geregelt, wird die Mehrheit dann ausreichend sein. Der nichtzustimmende Eigentümer müsste dann seinerseits die gerichtliche Entscheidung herbeiführen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"War sehr aufschlussreich, da die Hausverwaltung mir keine konkrete Angaben machen wollte und evtl. auch nicht konnte. Ich werde die Antwort einfach an die Hausverwaltung weiterleiten, damit es zu keinen Missverständnissen in der Eigentümerversammlung kommt. "