Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
503.923
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Notarvertrag für Eigentumswohnung prüfen ggf. kleine Wortänderung

30.10.2018 22:47 |
Preis: 65,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


Guten Tag,
beinhaltet dieser Notarvertrag etwas ,was mich als Käufer benachteiligt oder kann ich diesen so unterschreiben?
Ist die Formulierung mit;"Die anteilig auf den Vertragsgegenstand entfallende
Instandhaltungsrücklage beläuft sich per XX auf €" korrekt das davon keine Grunderwerbssteuer fällig ist?



Urkundenrolle Nr. /
XXX
Oberlandesgerichtsbezirk XXX
Geschehen am XX
Vor mir, dem XXX
Notar
XX
mit dem Amtssitz XXX
erscheinen heute in meinen Amtsräumen
1. XXX
2. XXX
3. XXX
Die Erschienenen haben sich zur Person ausgewiesen durch
Vorlage ihrer amtlichen, mit Lichtbild versehenen deutschen
Personalausweise.
Die Erschienenen erklärten auf Befragen, dass eine
Vorbefassung im Sinne des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 BeurkG
nicht vorliegt.
Die Erschienenen sind unbedenklich geschäftsfähig und
erklären mit der Bitte um Beurkundung:
Wir schließen folgenden
K a u f v e r t r a g
2
§ 1
Vorbemerkung
Im Wohnungsgrundbuch von XXX Blatt XXX sind
1. XXX
2.XXX
in Erbengemeinschaft eingetragen als Eigentümer des in BV 1 gebuchten
Wohnungseigentumsrechts 76/1.000stel Miteigentumsanteil an dem Grundstück
der
Gemarkung XXX
Gebäude- und Freifläche -: XXX
verbunden mit dem Sondereigentum an der im Aufteilungsplan mit Nr. XXX
bezeichneten Wohnung im Erdgeschoss von Geb. XXX (Haus XXX).
Das Sondernutzungsrecht an dem PKW-Stellplatz im Freien Aufteilungsplan
Nr. XXX ist hier zugeordnet.
Das vorbezeichnete Wohnungseigentumsrecht ist belastet wie folgt:
Abteilung II
Nr. 1 Grunddienstbarkeit für den jeweiligen Eigentümer von Flst. XXX der
Markung XXX betreffend Geh-, Fahr- und Leitungsrecht.
Abteilung III
Nr. 3 XXX Grundschuld für die
Landesbausparkasse Württemberg in XXX
Jahreszins 15%.
Der amtierende Notar hat das Grundbuch am 26.10.2018 elektronisch eingesehen.
3
§ 2
Kaufgegenstand
Die Erbengemeinschaft bestehend aus XXX
- nachstehend „Verkäufer" oder „Veräußerer" genannt -
v e r k a u f t
hiermit an
XXX
- nachstehend „Käufer" oder „Erwerber" genannt -
- zu Alleineigentum -
das vorstehend § 1 näher bezeichnete Wohnungseigentumsrecht
- nachstehend „Kaufgegenstand" oder „Vertragsgegenstand" genannt -
und verpflichtet sich zur Übertragung des Eigentums.
Mitverkauft ist das Zubehör im gesetzlichen Umfang, soweit es im Eigentum des
Verkäufers steht. Auf Einzelaufzeichnung und Einzelbewertung wird verzichtet.
Insbesondere mitverkauft und im nachgenannten Kaufpreis mit Euro XXX
enthalten ist die vorhandene Einbauküche mit Elektrogeräten.
§ 3
Kaufpreis
Der Kaufpreis für den Kaufgegenstand beträgt
Euro XXX
(in Worten: Euro XXX).
Der Kaufpreis ist am zur Zahlung fällig, nicht jedoch vor
a) Eintragung der nachstehend zu Gunsten des Erwerbers bestellten
Auflassungsvormerkung im Grundbuch im Rang unmittelbar nach den
vorstehend § 1 näher bezeichneten Belastungen oder Belastungen, denen
der Erwerber zugestimmt hat,
4
und
b) Vorliegen formgerechter Löschungsunterlagen bezüglich der Grundschuld
Abteilung III Nr. 3 beim amtierenden Notar entweder auflagenfrei oder unter
Auflagen, die aus dem Kaufpreis erfüllt werden können.
Die Vertragsschließenden beauftragen den amtierenden Notar mit der Einholung der
Löschungsunterlagen bezüglich der Grundschuld Abteilung III Nr. 3.
Er wird weiter beauftragt, den Vertragsschließenden den Eintritt der
Fälligkeitsvoraussetzungen vorstehend lit. a) und lit. b) schriftlich zu bestätigen.
Der Kaufpreis ist, soweit er nicht zur Ablösung der der Grundschuld
Abteilung III Nr. 3 zugrunde liegenden Kreditverbindlichkeiten des Verkäufers nach
den Weisungen der Gläubigerin zu bezahlen ist, bei Fälligkeit zahlbar auf
folgendes Konto des Verkäufers bei der
IBAN: DE
Zahlt der Käufer bei Fälligkeit nicht, kommt er auch ohne Mahnung in Verzug. Er
muss dann insbesondere die gesetzlichen Verzugszinsen zahlen. Diese betragen
nach Mitteilung des amtierenden Notars derzeit 4,12% jährlich.
Darüber hinaus bleiben dem Verkäufer die gesetzlichen Rechte aus einem
etwaigen Zahlungsverzug des Käufers vorbehalten.
Belehrung hierüber durch den amtierenden Notar ist erfolgt.
§ 4
Kaufpreisfinanzierung
1. Um dem Käufer die Finanzierung des Kaufpreises zu ermöglichen,
verpflichtet sich der Verkäufer als derzeitiger Eigentümer, bei der
Bestellung von Grundpfandrechten in beliebiger Höhe und zu beliebigen
Bestimmungen, auch in vollstreckbarer Form (§ 800 ZPO), zugunsten von
Finanzierungsgläubigern mitzuwirken, wenn gewährleistet ist, dass die
Darlehensvaluta vorab zur Kaufpreisfinanzierung verwendet wird und dem
Verkäufer dadurch keine sonstigen Kosten und Lasten entstehen.
Der Käufer weist den Finanzierungsgläubiger an, die Darlehensvaluta bis
zur Höhe des Kaufpreises nur auf das in diesem Vertrag oder in der
Treuhandanweisung des abzulösenden Grundpfandgläubigers angegebene
Konto auszuzahlen.
5
2. Der Verkäufer erteilt dem Käufer jeweils unter Befreiung von den
Beschränkungen des § 181 BGB und unabhängig von der
Rechtswirksamkeit dieses Vertrages die im Außenverhältnis unbeschränkte
Vollmacht, alle Erklärungen abzugeben, zu denen der Verkäufer aufgrund
der Bestimmung vorstehend Ziffer 1 verpflichtet ist, und entsprechende
Erklärungen entgegenzunehmen. Untervollmacht darf erteilt werden.
Der Bevollmächtigte ist insbesondere zur Abgabe dinglicher
Unterwerfungserklärungen unter die sofortige Zwangsvollstreckung (§ 800
ZPO) in den Kaufgegenstand, nicht jedoch in das sonstige Vermögen des
Verkäufers berechtigt.
Der Bevollmächtigte ist auch berechtigt, im Zusammenhang mit der
Bestellung von Grundpfandrechten mit der Auflassungsvormerkung des
Käufers im Rang zurückzutreten sowie Schuldanerkenntnisse mit
Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung in das gesamte
Vermögen des Käufers abzugeben.
Von dieser Vollmacht kann nur vor dem amtierenden Notar oder seinem
Vertreter im Amt Gebrauch gemacht werden. Die Vollmacht kann nur
gegenüber dem beurkundenden Notar widerrufen werden.
§ 5
Allgemeine Bestimmungen
1. Besitzübergabe:
Die Besitzübergabe erfolgt Zug um Zug gegen vollständige Zahlung des
Kaufpreises.
Von der Übergabe an gehen - soweit in Ziffer 2 nichts anderes bestimmt ist
- die Nutzungen und Lasten des Vertragsgegenstandes sowie die Gefahr
dessen zufälligen Untergangs oder dessen Verschlechterung auf den
Erwerber über.
2. Nutzungen und Lasten:
Der Erwerber trägt die auf die Zeit ab dem Übergabetag auf den
Vertragsgegenstand entfallenden Steuern und sonstigen regelmäßig
wiederkehrenden öffentlichen Lasten und Abgaben sowie die Zahlungen an
öffentliche und vertragliche Versorgungsbetriebe, Versicherungsbeiträge
und dergleichen.
6
Gleiches gilt zutreffendenfalls für Wohnungsgeld, Hausgebühren und
dergleichen.
Ferner trägt der Erwerber ab dem Übergabetag die durch Beitragsbescheid
fällig gestellten Anlieger- und Erschließungskosten, unabhängig vom
Zeitpunkt der Ausführung der sie begründenden Maßnahmen der
öffentlichen Hand oder eines Maßnahmeträgers.
Im Hinblick auf die Haftung des Grundbesitzes für derartige Leistungen
versichert der Veräußerer, dass ihm keine unbezahlten Beitragsbescheide
vorliegen und dass keine Rückstände an Grundsteuern und sonstigen
Grundbesitzabgaben bestehen.
Der Vertragsgegenstand ist vermietet. Der Mietvertrag ist dem Erwerber
bekannt. Der Erwerber tritt mit Wirkung ab Übergabe in das bestehende
Mietverhältnis ein. Der Veräußerer erklärt, vom Mieter eine Kaution erhalten
zu haben. Dies wird an den Erwerber übertragen.
3. Haftung für Sach- und Rechtsmängel:
a) Der Vertragsgegenstand wird übertragen, wie ihn der Veräußerer
bisher besessen hat, ohne Übernahme einer Garantie für dessen
Beschaffenheit, insbesondere den Messgehalt.
Die gesetzliche Haftung für Sachmängel wird ausgeschlossen.
Der Veräußerer versichert, dass ihm von dem Vorhandensein
versteckter Sachmängel nichts bekannt ist. Der Erwerber bestätigt,
dass ihm der Zustand des Vertragsgegenstandes bekannt ist.
Der Veräußerer versichert, den Erwerber über die tatsächlichen und
rechtlichen Verhältnisse des Vertragsgegenstandes aufgeklärt zu
haben.
Der Erwerber hat den Energieausweis bereits erhalten.
b) Der Vertragsgegenstand ist frei von Lasten nach Abteilung II und III
des Grundbuchs in das Eigentum des Erwerbers zu übertragen,
ausgenommen die in gegenwärtiger Urkunde zugunsten des
Erwerbers bestellte Auflassungsvormerkung und ausgenommen für
Rechnung des Erwerbers nach gegenwärtigem Vertrag zur
Sicherung der Kaufpreisfinanzierung neu bestellte
Grundpfandrechte.
7
Des weiteren übernimmt der Erwerber die Belastung Abteilung II
Nr. 1 des Grundbuchs.
Die Vertragsschließenden bewilligen, der Veräußerer
b e a n t r a g t
die Löschung der Grundschuld Abteilung III Nr. 3 am
Vertragsgegenstand.
4. Kosten und Grunderwerbsteuer:
a) Die Kosten, die durch die Beurkundung dieses Vertrages und seinen
Vollzug entstehen, die Kosten der Bestellung etwaiger
Finanzierungsgrundpfandrechte sowie die Grunderwerbsteuer trägt
der Erwerber.
b) Kosten für die Löschung eingetragener Belastungen trägt der
Veräußerer, ebenso die Kosten der treuhänderischen Abwicklung
der Gläubigerauflagen.
5. Auflassung und Auflassungsvormerkung:
a) Die Auflassung erfolgt nach vollständiger Zahlung des Kaufpreises
nebst Zinsen und Nebenleistungen nach § 3. Der Veräußerer
verpflichtet sich, den beurkundenden Notar unverzüglich nach
Vorliegen der Voraussetzungen schriftlich zur Beurkundung der
Auflassung anzuweisen.
b) Der Veräußerer bewilligt die Eintragung der Vormerkung im Grundbuch
zur Sicherung des Anspruchs des Erwerbers auf
Eigentumsübertragung am Vertragsgegenstand.
Der Erwerber b e a n t r a g t die Eintragung der
Auflassungsvormerkung im Grundbuch.
Ist die Vormerkung im Grundbuch eingetragen, so wird schon heute
deren Löschung nach erfolgter Eigentumsänderung im Grundbuch
für den Fall bewilligt, dass Zwischenrechte nicht eingetragen sind.
8
c) Die Vormerkung steht unter der auflösenden Bedingung der
Einreichung einer vom Grundbuchamt inhaltlich nicht zu
überprüfenden Erklärung des amtierenden Notars beim
Grundbuchamt, dass der gesicherte Anspruch nicht besteht. Der
Notar wird angewiesen, die Erklärung, wonach der durch die
Eigentumsvormerkung des Käufers gesicherte Anspruch nicht
besteht, dann zu erstellen und dem Grundbuchamt einzureichen,
wenn
- der Verkäufer dem Notar gegenüber schriftlich erklärt hat,
wegen Zahlungsverzugs vom Vertrag zurückgetreten zu sein,
und
- der Notar dem Käufer an dessen dem Notar zuletzt bekannt
gemachte Adresse schriftlich und unter Übersendung einer
Kopie der Erklärung des Verkäufers mitgeteilt hat, dass er
nach Ablauf einer Frist von 4 Wochen ab dem Datum der
Mitteilung die die auflösende Bedingung darstellende
Erklärung erstellen und dem Grundbuchamt einreichen werde,
und
- der Käufer innerhalb der 4 Wochenfrist dem Notar weder den
Nachweis der Zahlung des Kaufpreises erbracht noch Gründe
dargelegt hat, wonach der Kaufpreis nicht fällig ist oder ein
Zurückbehaltungsrecht besteht.
6. Verjährung:
Hinsichtlich der Ansprüche des Käufers auf Übertragung des Eigentums
sowie des Verkäufers auf die Gegenleistung wird die Verjährungsfrist auf
dreißig Jahre ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn verlängert.
7. Genehmigungen, Negativzeugnisse, Vertragsvollzug:
a) Soweit zu vorstehendem Vertrag eine behördliche oder sonstige
Genehmigung erforderlich ist, sei es aufgrund des Baugesetzbuchs,
des Grundstücksverkehrsgesetzes, der Landesbauordnung, des
Naturschutzgesetzes, des Denkmalschutzgesetzes oder einer
sonstigen gesetzlichen Bestimmung, beauftragen die Beteiligten den
beurkundenden Notar diese Genehmigung - hilfsweise ein
Negativzeugnis - für sie einzuholen sowie mit Wirkung für und gegen
alle Beteiligten entgegenzunehmen.
9
Gleiches gilt, falls die Zustimmung eines Dritten zu diesem Vertrag
einzuholen ist.
Über die Kostenfolgen hat der Notar belehrt.
b) Soweit einem Beteiligten die Pflicht obliegt, Gerichten, Behörden
oder Privatpersonen gegenüber das vorstehende Rechtsgeschäft
anzuzeigen, wird der beurkundende Notar beauftragt, dieser Pflicht
durch Übersendung einer beglaubigten Vertragsabschrift
nachzukommen.
c) Der Notar wird mit dem Vollzug beauftragt.
§ 6
Besonderheiten beim Wohnungseigentum
1. Die Vertragsschließenden wurden vom beurkundenden Notar belehrt:
a) über die Bedeutung der Teilungserklärung, und dass sich die
rechtliche und tatsächliche Ausgestaltung des
Wohnungseigentumsrechts nach der Teilungserklärung in
Verbindung mit dem Aufteilungsplan richtet;
b) über die Wirksamkeit von Beschlüssen der
Wohnungseigentümerversammlung gegenüber dem Erwerber von
Wohnungs- und Teileigentumsrechten.
Der Veräußerer versichert, dass ihm von wesentlichen, den Erwerber
beeinträchtigenden Beschlüssen der
Wohnungseigentümerversammlung nichts bekannt ist. Auf die
Beschlusssammlung des Verwalters nach § 24 Abs. 7 und 8 WEG
wurde hingewiesen.
2. Der Erwerber tritt in folgende Verpflichtungen des Veräußerers ein:
a) die sich aus dem Rechtsverhältnis der Wohnungseigentümer
untereinander ergebenden Verpflichtungen,
b) die sich aus der Teilungserklärung ergebenden Verpflichtungen,
c) die sich aus dem Verwaltervertrag ergebenden Verpflichtungen.
10
Der Erwerber verpflichtet sich, dem Verwalter auf dessen Verlangen
unverzüglich eine ordnungsgemäße Verwaltervollmacht in öffentlich
beglaubigter Form zu erteilen.
3. Die Abrechnung des Wohngeldes und der sonstigen laufenden
Verbrauchskosten für die Zeit bis zur Übergabe erfolgt anteilmäßig
entsprechend der Dauer bzw. dem Verbrauch zwischen Veräußerer und
Erwerber.
Die anteilig auf den Vertragsgegenstand entfallende
Instandhaltungsrücklage beläuft sich per auf Euro .
4. Eine Zustimmung des Verwalters gemäß § 12 WEG zu diesem Vertrag ist
nicht erforderlich.
§ 7
Teilunwirksamkeit
Die Bestimmung des § 139 BGB gilt nicht.
Eine etwa unwirksame Bestimmung dieses Vertrages ist durch eine solche gültige
Bestimmung zu ersetzen, die auch wirtschaftlich dem von den
Vertragsschließenden Gewollten und dem Vertragszweck weitestgehend
nahekommt.
§ 8
Vollzugsvollmacht
Sämtliche Vertragsparteien bevollmächtigen
1. XXX
2. XXX, daselbst,
3. XXX, daselbst,
4. XXX, Notarangestellte, daselbst,
- je einzeln -
11
zur Abgabe und Entgegennahme beliebiger Erklärungen im Zusammenhang mit
der Urkunde, insbesondere zum Vollzug, zur Abgabe von
Eintragungsbewilligungen, zur Erklärung der Auflassung, zur Stellung und zur
Rücknahme von Anträgen sowie zur Entgegennahme von Erklärungen und
Entscheidungen, aber auch zur Änderung und Ergänzung ihrer Erklärungen.
Diese Vollmachten sind von der materiellen Wirksamkeit der in dieser Urkunde
abgegebenen Erklärungen unabhängig.
Die Vollmachten sind übertragbar und gelten auch für die Rechtsnachfolger eines
Vollmachtgebers.
Die Bevollmächtigten sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Die Bevollmächtigten sind auch berechtigt, die aufgrund der oben in § 4 Ziffer 2
erteilten Vollmacht errichteten Grundpfandrechtsurkunden zu ergänzen oder
abzuändern, auch Rangrücktritte, Rangeinweisungen, Pfandfreigaben und
Löschungen zu bewilligen und zur Eintragung zu beantragen und
Rangbestimmungen zu erklären.
Die Bevollmächtigten sind außerdem zur Feststellung des Vertragsgegenstandes
berechtigt.
Die Vollmacht kann bereits ausgeübt werden, bevor erforderliche Genehmigungen
erteilt sind.
Von dieser Vollmacht darf nur vor Notar xxx oder seinem
Vertreter im Amt Gebrauch gemacht werden.
Über den Inhalt und die Tragweite vorstehender Vollmacht sowie der
Rechtsgeschäfte, die aufgrund vorstehender Vollmacht getätigt werden,
insbesondere die Auflassung, hat der Notar eingehende Belehrung erteilt.
§ 9
Belehrungen
Über den Vertragsinhalt hinaus wurden die Vertragsschließenden vom
beurkundenden Notar belehrt über:
1. die gesamtschuldnerische Haftung für Beurkundungskosten;
12
2. die Haftung des Antragstellers für Grundbuchkosten;
3. die Haftung für Erschließungsbeiträge und Anliegerverpflichtungen
gemäß § 436 BGB; besonderer Hinweis auf § 134 Abs. 2 BauGB ist erfolgt;
4. die Haftung für rückständige Grundsteuern und Grundbesitzabgaben;
5. die grunderwerbsteuerlichen Vorschriften, insbesondere die
gesamtschuldnerische Haftung für die Grunderwerbsteuer und das
Erfordernis des Vorliegens der Unbedenklichkeitsbescheinigung des
Finanzamts wegen der Grunderwerbsteuer zur Eintragung der
Eigentumsänderung im Grundbuch;
6. §§ 566, 566 a BGB,
7. §§ 95 ff. Versicherungsvertragsgesetz;
8. die Haftung des Grundbesitzes für eingetragene Belastungen;
9. das Wesen der Auflassungsvormerkung und der Auflassung sowie darüber,
dass das Eigentum erst mit der Eintragung der Eigentumsänderung im
Grundbuch übergeht; in diesem Zusammenhang wurde auf das Risiko der
Vertragsschließenden bei Vorleistungen und die Absicherung von
Kaufpreiszahlungen insbesondere durch die Auflassungsvormerkung
hingewiesen;
10. die Wirkung etwaiger Eintragungen im Baulastenverzeichnis und das
mögliche Bestehen von Auflagen nach dem Baugesetzbuch und der
Landesbauordnung; der Notar hat das Baulastenverzeichnis nicht
eingesehen; er ist hierzu nicht verpflichtet;
11. die Rechtsfolge nicht beurkundeter Nebenabreden; die
Vertragsschließenden versichern, dass derartige Nebenabreden nicht
bestehen.
§ 10
Vermittlungsklausel
Die Vertragsschließenden bestätigen, dass dieser Kaufvertrag durch die
Vermittlung der Firma XXX zustande gekommen ist.
13
§ 11
Ausfertigung und beglaubigte Abschriften
Es sind zu erteilen:
1. dem Veräußerer (je 1) 2 Ausfertigungen
2. dem Erwerber Ausfertigungen
3. dem Amtsgericht XXX
-Grundbuchamt- 1 Ausfertigung
4. dem Finanzamt xxx
- Grunderwerbsteuerstelle - 1 begl. Abschrift
5. dem Gutachterausschuss der
Stadt XXX 1 begl. Abschrift
6. Firma XXX 1 begl. Abschrift
Soweit abzulösende Grundpfandgläubiger oder den Kaufpreis finanzierende
Institute die Vorlage des Kaufvertrages fordern, ist der Notar zur Übersendung
einer Vertragsabschrift ermächtigt.
Diese Niederschrift wurde den Erschienenen vom
Notar vorgelesen, von den Erschienenen genehmigt
und eigenhändig unterschrieben wie folgt:

Einsatz editiert am 31.10.2018 08:46:22

Einsatz editiert am 01.11.2018 12:16:43
01.11.2018 | 15:52

Antwort

von


(79)
Zweinaundorferstrasse 1
04318 Leipzig
Tel: 015731344210
Tel: 034197475372
Web: http://www.kanzlei-vicky-neubert.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

könnten SIe mich bitte via E-Mail kontaktieren, diese ist hier hinterlegt. Es wäre schön, wenn Sie den Entwurf nocheinmal einscannen und per Mail schicken könnten. Ich antworte Ihnen dann zügig.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Vicky Neubert, Dipl.-Jur.

ANTWORT VON

(79)

Zweinaundorferstrasse 1
04318 Leipzig
Tel: 015731344210
Tel: 034197475372
Web: http://www.kanzlei-vicky-neubert.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Zivilrecht, Versicherungsrecht, Verkehrsrecht, Ordnungswidrigkeiten
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 65145 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Für eine Schnellauskunft auf Basis meiner gelieferten Daten hat mir die Antwort weitergeholfen. Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Mega!!! Vielen vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort!!! Sehr zu empfehlen!!! ...
FRAGESTELLER
3,4/5,0
Hatte in der Vergangenheit schon ausführlichere Antworten bekommen.Diese hier war sehr knapp gehalten. ...
FRAGESTELLER