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Notarvertrag Haus verkaufen

13.01.2013 10:07 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo

Ich habe mit meiner ehefrau ein gemeinsames haus gebaut

als geschäftführer einer firma habe ich meinen anteil an sie übertragen und habe mir
ein wohnrecht will auf lebenszeit eintragen lassen

nun will sie sich trennen und hatt einen notarvertrag erarbeiten lasse den wir auch beide
unterschrieben haben

darin steht das sie eine marklerfirma beauftragt das haus innerhalb von 6 monaten
zu verkaufen am ende der 6 monate zum höchsten angebot
sie hatt diese klausel dem markler wohl nicht genannt

ich habe am letzten tag der 6monate ein schriftliches angebot beim markler abgegeben
es gibt kein anderes schriftliches angebot nur im nachhinein etwas mündliches

13.01.2013 | 10:46

Antwort

von


(265)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Wie Sie schreiben, wurde eine notarielle Vereinbarung dahingehend geschlossen, dass das Grundstück an denjenigen verkaufen werden soll, der das höchste Angebot abgegeben hat. Sollte also außer Ihnen niemand ein Angebot abgegeben haben, so müsste der Verkauf des Hauses demzufolge an Sie erfolgen.

Etwas anderes kann natürlich dann gelten, wenn noch ein anderes, auch mündlich abgegebenes Angebot vorliegt. Sollte dies höher sein als Ihr Angebot, so müssten Sie damit rechnen, dass der Verkauf an diesen Anbieter erfolgt. Diesbezüglich sollten Sie jedoch Rücksprache mit dem Notar nehmen, denn dieser wird am ehesten beurteilen können, ob das Angebot dieses Dritten wirklich ein rechtswirksames Angebot im Hinblick auf die notarielle Vereinbarung darstellt. In dieser notariellen Vereinbarung müsste klar geregelt sein, ob ein rein mündlich abgegebenes Angebot ausreichend ist, um rechtswirksam zu sein.

Sollten Sie, wovon ich ausgehe, an der Eintragung des Wohnrechts nichts mehr geändert haben, so bleibt dieses Wohnrecht erhalten. Etwas anderes würde gelten, wenn in der notariellen Vereinbarung etwas anderes geregelt worden wäre; Sie also das Wohnrecht gegebenenfalls wieder aufgegeben hätten.

Ich hoffe, Ihnen in Ihrer Angelegenheit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen alles Gute.

Abschließend weise ich Sie darauf hin, dass im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Einschätzung des Sachverhalts, basierend auf Ihren Angaben, möglich ist. Sofern hier relevante Angaben hinzugefügt oder weggelassen worden sind, kann die rechtliche Einschätzung auch völlig anders aussehen. Den Gang zu einem Berufskollegen vor Ort kann und will diese Plattform nicht ersetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt

www.zimmlinghaus.de


ANTWORT VON

(265)

Am Wissenschaftspark 29
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