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Notarrechnung bei nichtzustande gekommenen Hausverkauf

| 01.11.2015 17:13 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


21:55
Wir wollten unser Haus verkaufen weil wir einen altersgerechten Bungalow bauen wollten. Nur durch Mund zu Mund Propaganda fanden sich sehr schnell Interessenten. Wir hatten noch ein Jahr Zeit bis unser Haus fertig werden sollte. Ein Pärchen wollte sehr schnell Nägel mit Köpfen machen. Über den Preis wurden wir uns schnell einig und die Käufer beauftragten nach Absprache mit uns einen Notar zum Vertragsentwurf. Leider platzte unser Neubauvorhaben und wir sagten den Verkauf ab. Jetzt senden uns die Kaufinteressenten die Notarrechnung über 1400,-€. Sind wir rechtlich in der Pflicht diese Summe zu zahlen?
01.11.2015 | 18:02

Antwort

von


(1778)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

unabhängig der Prüfung der Rechnung und deren Rechtmäßigkeit hat derjenige den Notar zu bezahlen, der ihn auch bestellt hat, es sei denn, dass etwas anderes vereinbart worden war, wovon ich jetzt nicht ausgehe.

Allerdings könnte der Käufer gegen Sie einen Schadensersatzanspruch aus 311 BGB haben, wenn Sie den Vertragsschluss bereits als "sicher" hingestellt hatten und eine sachfremde Erwägung Sie dazu veranlasst hatte, den Verkauf nicht durchzuführen.
Die Rechtsprechung hat hier sehr hohe Hürden definiert, um den Formzwang und die vorherige Unabhängigkeit einer Verkaufsverpflichtung nicht zu unterlaufen.

Wenn Sie den Verkauf daher nicht aus sachfremden Erwägungen abgebrochen haben sollten, sondern der Grund sinnvoll und nachvollziehbar ist, brauchen Sie auch die Notarrechnung nicht auszugleichen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 01.11.2015 | 19:43

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,
was versteht man denn in so einem Fall unter sachfremd? Der Grund für den Rücktritt war ausschließlich das nicht zustande kommen unseres Neubaus. Wir wollen und müssen nun in unserem Haus wohnen bleiben.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.11.2015 | 21:55

Sehr geehrter Fragesteller,

sachfremd wäre, wenn Sie sich schlicht dagegen entschieden hätten, ohne Begründung, Bauchgefühl.

Ihr Grund ist definitiv nicht sachfremd und daher beachtlich und führt zu keiner Erstattungspflicht.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die Gebühren dieser Frage würden dann entsprechend angerechnet werden.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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