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Notarkosten


| 28.08.2007 22:08 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes



Hallo!
Am 08. Dezember 2003 hat mein Mann einen Grundstückskaufvertrag unterschrieben ( Wert: 120.000€ ).
Am 01.08.2007 stand plötzlich der damalige Notar in privat vor unserer Haustür. Er übergab meinem Mann ein Schreiben, in dem er höflichst um Überprüfung und Zahlungsausgleich seiner anliegenden Kostenrechnung vom 09.12.2003 bat. Seine Buchhaltung hätte ihn darauf aufmerksam gemacht, das diese noch nicht bezahlt ist. ( Nach 4 Jahren!! )
Die Kosten betragen laut Anlage 658,11€ für Beurkundung, Schreibauslagen, etc. und 22,50€ für die Verauslagung des Vorkaufsrechts der Gemeinde.
Kontoauszüge haben wir von 2003/2004 allerdings nicht mehr.
Heute, 28.08.2007, kam erneut ein Schreiben per Post ( mit Datum vom 27.08.2007 ). Da er noch keine Zahlung oder Rückäußerung verzeichnen kann, wird uns bzw. meinem Mann eine Frist bis zum 05.09.2007 gesetzt, nach deren Ablauf er sich weitere Schritte vorbehalten müßte.

Nach meinen Informationen beginnt die Verjährungsfrist Ende 2003 und beträgt 3 Jahre. Ist das richtig? Und muß mein Mann diese Rechnung nach 4 Jahren noch bezahlen?

Vielen Dank im Voraus!!
Sehr geehrte Fragestellerin,

für die Verjährung der Kostenforderungen der Notare gilt nicht die Allgemeine Verjährungsfrist des BGB, sondern die Verjährungsfrist des § 17 KostO. § 17 Abs. 1 KostO besagt:
Ansprüche auf Zahlung von Kosten verjähren in vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Anspruch fällig geworden ist.

Gegen eine Rechnung aus dem Jahr 2003 können Sie sich daher nicht auf die Einrede der Verjährung berufen. Die Forderung des Notars verjährt erst mit Ablauf des 31.12.2007. Sofern keine sonstigen begründeten Einwendungen gegen die Rechnung bestehen, sollte Ihr Mann innerhalb der gesetzten Frist zahlen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt



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