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Notarielle Scheidungsvereinbarung

| 02.04.2019 20:52 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Abend!
2013 haben meine Exfrau und ich in einer notariellen Scheidungsfolgenvereinbarung u.a. festgelegt, dass sie sich verpflichtet, monatlich 600,- € von den insgesamt 1.200,- € für Hypothekenkredite zu zahlen. Dieser Verpflichtung ist sie bis März 2016 nachgekommen. Sie hätte laut dieser Vereinbarung die 600,- € bis einschließlich 2017 zahlen müssen. Sie hat also 21 Monate nicht gezahlt, was einer Gesamtsumme von 12.600,- € entspricht. Ich habe das Geld allerdings nicht eingefordert.
Kann ich das Geld heute noch nachfordern?


02.04.2019 | 21:55

Antwort

von


(1277)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
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Guten Abend,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Die notarielle Scheidungsfolgenvereinbarung hat für Sie den beschriebenen Anspruch geschaffen, der von Ihrer Exfrau erfüllt werden muss.

Sofern Ihre Exfrau Raten weder bezahlt hat noch sich durch eine erklärte Aufrechnung mit einer Gegenforderung von der Zahlungspflicht befreien konnte, besteht der Anspruch nach wie vor und kann von Ihnen auch jetzt noch beansprucht werden.

Solche Forderungen verjähren grundsätzlich in 3 Jahren, § 195 BGB: Regelmäßige Verjährungsfrist , wobei der Verjährungsbeginn am 31.12. des jeweiligen Jahre liegt, in dem der Anspruch entstanden ist, § 199 BGB: Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist und Verjährungshöchstfristen .

Nach dem geschilderten Inhalt sollte sich Ihre Exfrau an den monatlich entstehenden Ratenzahlungsverpflichtungen beteiligen. Die fehlenden Raten aus 2016 sind ab April 2016 entstanden; Verjährungsbeginn war der 31.12.2016. Diese Forderungen werden daher am 31.12.2019 verjähren, so dass Sie noch ein paar Monate Zeit haben, die Forderungen geltend zu machen.

Ob sich Ihre Exfrau in der notariellen Urkunde der sofortigen Vollstreckung unterworfen hat, weiß ich nicht. Ist das der Fall, können Sie unmittelbar aus der notariellen Urkunde vollstrecken. Andernfalls müssen Sie die fehlenden Raten gerichtlich geltend machen.

Sofern Sie hierbei anwaltliche Unterstützung wünschen, stehe ich im Rahmen eines zu erteilenden Auftrages gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen.


Bewertung des Fragestellers 02.04.2019 | 22:01

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Arbeitsrecht, Familienrecht, Miet und Pachtrecht, Kaufrecht, Vertragsrecht