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Notar Kosten Immobilienkauf, bei nicht zustande kommen

10.05.2021 13:01 |
Preis: 40,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Wir wollten eine Immobilie kaufen, haben uns geeinigt mit den scheinbaren Verkäufern. Auch der Makler sah alles bereit und ließ uns den Notar beauftragen.
Auch der Notar spielte mit, und setzte den ersten Kaufvertrag auf, und merkte dabei erst, dass ja noch Gutachten von der eigentlichen Eigentümerin fehle, die demente Mutter der als Verkäuferin auftretende.
Es stellte sich heraus, dass noch gar kein Gutachten und keine Vollmacht der Tochter vorhanden waren, und die demente Eigentümerin (ihre Mutter) nicht mehr selbst in der Lage ist den Verkauf zu unterschreiben. Es folgten Gutachten auf Gutachten und 6 Monate später ist immernoch kein Kaufabschluss in Sicht.

Bei uns Käufern haben sich die Umstände (Elterngeld) verändert, sodass wir jetzt doch nicht mehr kaufen können.

Sind wir trotzdem verpflichtet als Notar-beauftrager für die gesamten Notarkosten aufzukommen?
Oder haben die anderen Parteien aufgrund ihrer Versäumnisse nicht mindestens eine Teilschuld?

In unseren Augen hat der Makler seine Kontrollpflicht versäumt, nicht zu kontrollieren ob die Verkäufer überhaupt Eigentümer sind. Auch die Eigentümer haben Fehler gemacht sich nicht schon vorher um Gutachten zu kümmern. Und auch der Notar hat nicht vor dem allerersten Vertragsentwurf erstmal auf die Demenzprobleme/andere Eigentümerin hingewiesen, wodurch abzusehen hätte sein können, dass der Verkauf sich sehr lange hinziehen könnte.
Wären dankbar über eine Einschätzung, welche Kosten der Notar uns für den (teilweise selbst verschuldeten) unerfolgreichen Vertragsentwurf in Rechnung stellen darf.

10.05.2021 | 13:26

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Der Notar kann die Kosten immer von demjenigen in voller Höhe verlangen, der ihn beauftragt hat. Sie können also dem Notar nicht entgegenhalten, dass die Gegenseite das Nichtzustandekommen des Vertrages verschuldet hat.

Ein Verschulden des Notars würde ich nur annehmen, wenn dieser einen Entwurf gefertigt hat, obwohl er wusste, dass eine Durchführung des Vertrages voraussichtlich nicht möglich wäre. Wenn er davon ausgehen konnte, dass die Einrichtung einer Betreuung und damit die Beurkundung erfolgen würde, sehe ich hier kein Verschulden. Das gilt umso mehr, wenn dem Notar bei der Beauftragung die Demenz der Eigentümerin nicht bekannt war.

Ob im Einzelfall eine Beteiligung der Gegenseite Ihnen gegenüber verlangt werden kann, wäre gesondert zu prüfen. Wenn allerdings eine Abwicklung des Vertrages noch rechtlich möglich wäre, die Durchführung jetzt aber an Ihrer veränderten wirtschaftlichen Situation scheitert, habe ich hier eher Bedenken.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-


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