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Nötigung strafe

24.03.2021 18:16 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


21:22

Guten Tag,

Ich habe im letzten Jahr Bilder von einer 20 jährigen im Netz veröffentlicht um so an Daten von ihr zu kommen.
Ich bin nicht vorbestraft und muss nächste Woche zur Aussage zur Polizei.
Bei einem ersten Gespräch und der Beschlagnahme meines Handys wurde mir von den Beamten gesagt, dass ich höchstens eine Geldstrafe im unteren Bereich zu erwarten habe.
Ist dies tatsächlich so?
Sonst hätte ich mir schon einen Anwalt genommen.
Weil ich es zugegeben habe und die tat bereue, hatten die Beamten die tat als lächerlich betitelt.

24.03.2021 | 19:17

Antwort

von


(231)
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80336 München
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Sehr geehrter Anfragender,

vielen Dank für Ihre Fragestellung. Diese beantworte ich folgendermaßen:

Aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung kann ich nicht beurteilen, ob Sie sich einer Nötigung schuldig gemacht haben. Die bloße Veröffentlichung von Fotos ohne Einwilligung der abgebildeten Personen dürfte lediglich ein strafbarer Verstoß nach dem Kunsturhebergesetzes (§ 33 KUG) sein. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um ein sogenanntes Antragsdelikt handelt. Eine Strafverfolgung ist nur möglich, wenn die abgebildete Person einen Strafantrag gestellt hat. Gegebenenfalls wäre tatsächlich mit einer Geldstrafe im untersten Bereich – jedenfalls unter der Eintragungsgrenze für das Führungszeugnis – zu rechnen.
Im Übrigen empfehle ich Ihnen, den Termin zur Beschuldigtenvernehmung nicht (!) wahrzunehmen. Abgesehen davon, dass hierzu sowieso keine Verpflichtung besteht, haben Sie hier bereits Angaben getätigt und gegenüber der Polizei mitgeteilt, dass Sie die Veröffentlichung bedauern. Einen Vorteil einer weiteren polizeilichen Beschuldigtenvernehmung vermag ich nicht zu erkennen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick ermöglicht zu haben, und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion bei etwaigen Verständnisproblem zur ursprünglichen Beantwortung Ihrer Frage ebenso wie zur Wahrnehmung ihrer Strafverteidigung gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


Rückfrage vom Fragesteller 24.03.2021 | 19:35

Danke für die schnelle Antwort.

Es handelte sich bei den Fotos um Nacktfotos. Die Betroffene Person hat eine Anzeige gestelllt.
Daraufhin beschlagnahmte die Kriminalpolizei mein Handy um dies zu spiegeln.

In der nächsten Woche muss ich dann vorstellig werden und meine Aussage geben.
Der tatvorwurf lautet laut des Vorladungsschreibens der Polizei.
Nötigung,ausspähen von Daten und Nachstellung pp.

Als ich bei den Beamten fragte was mich für eine Strafe erwartet wurde gesagt eine Geldstrafe im unteren Bereich. Eine Freiheitsstrafe wäre für mich fatal, Job Familie etc.

Als ich sagte ob es sinnvoll wäre einen Anwalt zu nehmen, wurde gesagt das würde sich für die Strafe nicht lohnen.

Ich stelle mir die Frage ob ich dem Glauben schenken kann?

Wie gesagt ich bin nicht vorbestraft und hatte auch nie was mit der Polizei zu tun. Wird das bei der Strafe auch berücksichtigt?



Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24.03.2021 | 21:22

Sehr geehrter Fragesteller,

die Frage, ob Sie sich einer oder mehrerer Straftaten schuldig gemacht haben, und vor allem, ob Ihnen diese nachgewiesen werden kann, ist auch anhand Ihrer Nachfrage nicht seriös zu beantworten. Es lässt sich insbesondere nicht nachvollziehen, was Ihre Tathandlung im Hinblick auf den Tatvorwurf der Nötigung, aber auch hinsichtlich des Ausspähens von Daten und der Nachstellung sein soll.

Allerdings empfehle ich Ihnen nochmals dringend, nicht an der Beschuldigtenvernehmung teilzunehmen. Dazu sind Sie auch nicht verpflichtet.
Angesichts der Tatsache, dass hier wegen verschiedener Straftatbestände gegen Sie ermittelt wird, halte ich es für ratsam, stattdessen einen Strafverteidiger mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

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