Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Nötigung durch Verkehrspolizisten?


10.08.2007 16:36 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Folgender Sachverhalt: ich befuhr nachmittags eine 4-spurig ausgebaute Bundesstraße auf einem Teilstück ohne Geschwindigkeitsbegrenzung bei besten Sicht-, Boden- und Wetterverhältnissen. Dabei lief ich auf ein Fahrzeug auf, das ohne ersichtlichen Grund mit ca.130 km/h die linke Spur befuhr. Die rechte Spur war auf Sichtweite von mehreren 100 Metern vollkommen frei. Nachdem auf einer Distanz von ca. 2 km ein rechts fahrender Lkw auftauchte, ging ich davon aus, dass das vordere Fahrzeug nach dem Überholvorgang nach rechts einscheren würde. Doch obwohl hinter dem Lkw wieder beide Spuren auf viele 100 Meter frei waren, drosselte der vor mir fahrende Pkw sogar beim Überholvorgang noch die Geschwindigkeit und machte danach keinerlei Anstalten, nach rechts zu wechseln. Schließlich "platzte mir der Kragen" und ich überholte rechts.
Wenig später wurde ich von exakt jenem zunächst vor mir fahrenden Fahrzeug angehalten; es war ein ziviles Polizeifahrzeug. Nun habe ich ein Verfahren wegen dichten Auffahrens sowie Rechtsüberholens am Hals.
Ich bin fest davon überzeugt, dass die Beamten mich vorsätzlich in diese "Falle" gelockt haben und beabsichtige, diese wegen Nötigung anzuzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerde einzulegen. Wie stehen hier meine Chancen?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Grundsätzlich hätte die Anzeige nach dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt Erfolg und könnte gegebenenfalls ein Bußgeld für Sie vermeiden und eine Verfahrenseinstellung bewirken.

Jedoch gehe ich davon aus, dass der Nachweis ces Sachverhaltes schwierig werden könnte, wenn sich keine weiteren Insassen in Ihrem Fahrzeug befanden oder kein weiterer Fahrzeugführer gefunden wird, welcher zum selben Zeitpunkt auf der gegenständlichen Straße unterwegs war.

Ich empfehle Ihnen, unbeachtlich von der Beweislage, umgehend die Anzeige zustellen und die Dienstaufsichtsbeschwerde einzureichen. Dies insbesondere vor Erlass eines Bußgeldbescheides, damit Ihre Behauptung nicht als Schutzbehauptung gewertet wird.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich gern für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats.

Mit vorzüglicher Hochachtung
Simone Sperling
Rechtsanwältin
Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de

Nachfrage vom Fragesteller 11.08.2007 | 15:20

Vielen Dank für die Antwort. Ich habe heute (Samstag) eine entsprechende Zeitungsanzeige geschaltet ("Zeugen gesucht"). Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag. Ich würde Anzeige und Dienstaufsichtsbeschwerde am Montag stellen. Ist dies bei jedem Polizeirevier möglich oder muss ich zum räumlich zuständigen Revier? Namen und Dienststelle der beiden Beamten liegen mir vor.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.08.2007 | 16:20

Ich möchte Ihre Nachfrage wie folgt beantworten:

Die Anzeige können Sie bei jeder Polizeidienststelle stellen und wird dann an die zuständige Stelle weitergeleitet. Sie können die Anzeige auch schriftlich stellen.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER