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Nötigung Vorladung als Beschuldigter

| 25.03.2021 21:44 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


07:45

Guten Abend,

Ich bin der Nötigung angeklagt und am Montag muss ich zur Polizei zur Vorladung.

Der Fall selber.
ursprünglich ging es darum dass das Opfer mir Nacktfotos geschickt hatte und es gut fand wenn ich diese veröffentliche, chats habe ich leider nicht mehr.
Also zur schau Stellung.
Nacktfotos waren ohne Gesicht wenn ich mich richtig erinner.
Es gab noch Screenshots vom Facebook Account.
Dann hatte ich das opfer gebeten mir Fotos vom Personalausweis zu zeigen und wenn es dies nicht macht veröffentliche ich die Fotos, was ich auch tat. Veröffentlicht habe ich dies auf Twitter.
Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht dass es dem Opfer zu weit ging, weil dass veröffentlichen der Fotos das Opfer sexuell erregt hatte. Er wollte es.

Er hatte eine Anzeige gegen mich geschaltet.

Die Polizei hatte chats und die Bilder von meinem Handy gesichert, als dies im Rahmen einer Durchsuchung gesichert wurde.
Als die Kriminalpolizei mein handy beschlagnahmt hatte, wurde ich dazu gedrängt die tat zuzugeben, was ich auch tat.
Ich hatte betont, dass es mir leid tut und er es wollte.
Die Beamtin sagte mir wenn ich es zugeben würde, Würde mich nur eine kleine Geldstrafe erwarten.
Ich sagte ich würde einen Anwalt hinzuziehen, da sagte die Beamtin, das wäre teurer ich könnte mir das sparen, zahlen sie die Strafe und fertig.

Mein handy wurde ebenfalls gespiegelt.
Seit einem Jahr weg.
Alle Kontakte Nummern usw.

Kann ich trotzdem die Aussage verweigern?
Ich habe am Montag eine Vorladung.
Die Beamten sagten mir , dass ich nur mit einer Geldstrafe zu rechnen habe, weil ich nicht vorbestraft bin.
Kann ich dem Glauben schenken?

Brauche dringend Hilfe und würde mich auch durch einen Strafverteidiger vertreten lassen.

Eine Freiheitsstrafe wäre fatal, bin in leitender Funktion tätig.

Was für eine Strafe könnte mir drohen?
Könnte es bei einer Geldstrafe bleiben?

25.03.2021 | 22:15

Antwort

von


(52)
Auf der Rinne 43
37308 Heilbad Heiligenstadt
Tel: 03606 506459
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne möchte ich Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Zunächst sollten Sie tatsächlich die Aussage verweigern, und einer Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung nicht Folge leisten. Daraus dürfen keine für Sie negativen Schlüsse gezogen werden.

Dann beauftragen Sie einen Anwalt, der zunächst die Akteneinsicht beantragt. Gerne kann ich diesbezüglich für Sie tätig werden. Nach durchgeführter Akteneinsicht kann dann ggf. eine Stellungnahme abgegeben werden.

Es ist wahrscheinlich, dass im Falle einer Verurteilung hier mit einer Geldstrafe zu rechnen ist; genau lässt sich dies aber derzeit noch nicht einschätzen. Ziel sollte es jedoch sein, eine Anklage zu vermeiden, und eine Einstellung des Verfahrens, ggf. gegen eine Auflage, zu erreichen. Da es sich bei einer Nötigung um ein Privatklagedelikt handelt, ist eine Einstellung des Verfahrens durch die Staatsanwalrschaft nicht unwahrscheinlich.

Ich hoffe, Ihnen zunächst weitergeholfen zu haben, und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Müller
Rechtsanwältin



Rückfrage vom Fragesteller 25.03.2021 | 22:23

Guten Abend, vielen Dank für die schnellen Informationen.
Bitte sagen sie mir, reicht das bei der Polizei die Vorladung telefonisch abzusagen? Mit der Begründung, ich möchte die Aussage verweigern?

Und ich würde sie gerne beauftragen mich strafrechtlich zu vertreten.

Bitte sagen Sie mir, was ich dazu tun muss.

Vielen Dank im Voraus.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.03.2021 | 07:45

Guten Morgen,

natürlich reicht es aus, telefonisch den Termin abzusagen.
Sollten Sie eine Vertretung wünschen,nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf. Dann kann ich mich auch mit der Polizei in Verbindung setzen und den Termin für Sie absagen.

Mit freundlichen Grüßen

Y. Müller
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 25.03.2021 | 22:59

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(52)

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37308 Heilbad Heiligenstadt
Tel: 03606 506459
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