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Niederlassungserlaubnis und Blaue karte

31.01.2021 11:31 |
Preis: 25,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


10:25

Zusammenfassung:

Voraussetzung der Erteilung einer Niederlassungserlaubnis ist u.a. die Sicherung des Lebensunterhalts.

Hallo,

Ich besaß die blaue Karte im Zeitraum von 02.01.2019 bis 22.05.2019 (5 Monate) + Von 19.08.2019 bis heute (17 Monate ) also Nach dem Gesetz habe ich 22 Monate Beschäftigung nach § 18b Absatz 2 ausgeübt. zwischen 22.05.2019 und 19.08.2019 besaß ich Studentenvisum. ich besitze auch DSH 2 ( C1 Deutschkenntnisse )

meine Frage lautet: habe ich Anspruch auf Niederlassungserlaubnis?

MFG
Mostafa

31.01.2021 | 12:00

Antwort

von


(120)
Storkower Straße 158
10407 Berlin
Tel: 03023916152
Web: http://www.12anwalt.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen gerne auf Grundlage der angegebenen Informationen im Rahmen einer Erstberatung verbindlich wie folgt beantworten möchte.

Voraussetzung ist das Ihr Lebensunterhalt gesichert ist. Dies kann durch Sie erfolgen oder, falls Sie verheiratet sind auch durch Ihre Ehegattin.

Weitere Voraussetzung ist, dass Sie seit fünf Jahren die Aufenthaltserlaubnis besitzen.

Auf die für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis erforderlichen Zeiten des Besitzes einer Aufenthaltserlaubnis werden folgende Zeiten angerechnet:

1.
die Zeit des früheren Besitzes einer Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis, wenn der Ausländer zum Zeitpunkt seiner Ausreise im Besitz einer Niederlassungserlaubnis war, abzüglich der Zeit der dazwischen liegenden Aufenthalte außerhalb des Bundesgebiets, die zum Erlöschen der Niederlassungserlaubnis führten; angerechnet werden höchstens vier Jahre,

2.
höchstens sechs Monate für jeden Aufenthalt außerhalb des Bundesgebiets, der nicht zum Erlöschen der Aufenthaltserlaubnis führte,

3.
die Zeit eines rechtmäßigen Aufenthalts zum Zweck des Studiums oder der Berufsausbildung im Bundesgebiet zur Hälfte.

Die Voraussetzungen der Erteilung einer Niederlassungserlaubnis sind in § 9 AufhG dargelegt:

(2) Einem Ausländer ist die Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn
1.
er seit fünf Jahren die Aufenthaltserlaubnis besitzt,
2.
sein Lebensunterhalt gesichert ist,
3.
er mindestens 60 Monate Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet hat oder Aufwendungen für einen Anspruch auf vergleichbare Leistungen einer Versicherungs- oder Versorgungseinrichtung oder eines Versicherungsunternehmens nachweist; berufliche Ausfallzeiten auf Grund von Kinderbetreuung oder häuslicher Pflege werden entsprechend angerechnet,
4.
Gründe der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung unter Berücksichtigung der Schwere oder der Art des Verstoßes gegen die öffentliche Sicherheit oder Ordnung oder der vom Ausländer ausgehenden Gefahr unter Berücksichtigung der Dauer des bisherigen Aufenthalts und dem Bestehen von Bindungen im Bundesgebiet nicht entgegenstehen,
5.
ihm die Beschäftigung erlaubt ist, sofern er Arbeitnehmer ist,
6.
er im Besitz der sonstigen für eine dauernde Ausübung seiner Erwerbstätigkeit erforderlichen Erlaubnisse ist,
7.
er über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt,
8.
er über Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet verfügt und
9.
er über ausreichenden Wohnraum für sich und seine mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Familienangehörigen verfügt.

Möglicherweise kommt bei Ihnen auch die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis als hochqualifizierte Fachkraft im Sinne des § 18 c Abs. 3 AufhG in Betracht.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer kostenlosen Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann auch unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc.

Meine Emailadresse finden Sie, wenn Sie auf mein Profilfoto klicken.
Bitte beachten Sie, dass die Ergänzung oder Änderung des Sachverhalts zu einer vollkommen anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen



Jan Bergmann
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 01.02.2021 | 10:19

Danke für Ihre schnelle Antwort:

ABER meine Frage : nach § 18 c Abs. 3 AufhG Müssen die 21/33 Monaten
ununterbrochen sein oder spielt das keine Rolle? Weil in meinem Fall habe ich die Blaue Karte im
unterbrochener Zeitraum besitzt?

ich besaß die Blaue Karte auf 2 Perioden ( von 02.01.2019 bis 22.05.2019 (5 Monate) + Von 19.08.2019 bis heute (17 Monate ).


nach § 18c Niederlassungserlaubnis für Fachkräfte:



Abweichend von Absatz 1 ist dem Inhaber einer Blauen Karte EU eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn er mindestens 33 Monate eine Beschäftigung nach § 18b Absatz 2 ausgeübt hat. Die Frist nach Satz 1 verkürzt sich auf 21 Monate, wenn der Ausländer über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.02.2021 | 10:25

Sie müssen die blaue Karte zum Zeitpunkt der Erteilung besitzen um die Frist zuz verkürzen

ANTWORT VON

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