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Niederlassungserlaubnis/ Umzug nach Schweiz

| 5. März 2022 13:11 |
Preis: 51,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren.

ich komme aus einem nicht EU-Mitgliedsstaat. Ich wohne in DE seit 6 Jahren und habe die Niederlassungserlaubnis erworben.

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder (5,7 Jahre). Meine Ehefrau hat auch die Niederlassungserlaubnis. Da die Kinder minderjährig sind, dürfen/ können sie erst mit 16 Jahre für die Niederlassungserlaubnis beantragen.

Jetzt möchten wir nach Schweiz umziehen, um dort wohnen und arbeiten.

Falls wir das tun, verlieren wir dann die Niederlassungsstatus?
Falls wir aus irgendeinem Grund nach DE zurückkehren wollen/ müssen, können wir das tun und unter welchen Bedingungen?
Können wir uns einfach bei zuständigen Ausländerbehörde/ Bürgerbüro in DE abmelden und dann wieder anmelden?

Gibt es evtl. noch etwas, worauf ich beachten soll/ müss?

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Rückmeldung.


Mit freundlichen Grüßen

Einsatz editiert am 05.03.2022 14:51:39

Einsatz editiert am 08.03.2022 16:30:13

8. März 2022 | 16:58

Antwort

von


(416)
Roßmarkt 194
86899 Landsberg
Tel: +498191/3020
Tel: +491717737949
Web: http://www.kanzlei-am-rossmarkt.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das Erlöschen von Aufenthaltstiteln ist in § 51 AufenthG geregelt, wobei längere Auslandsaufenthalte tatsächlich Auswirkungen auf die Gültigkeit eines Aufenthaltstitels haben können.

Sie benötigen zur Wiedereinreise in die BRD dann eine entsprechende Bescheinigung der Ausländerbehörde, welche Sie in jedem Fall vor der Ausreise in der Ausländerbehörde beantragen sollten.

Wenn Sie nicht innerhalb von sechs Monaten oder einer von der Ausländerbehörde bestimmten längeren Frist wieder einreisen,
verliert der Aufenthaltstitel grundsätzlich seine Wirkung.

Es kommt dabei darauf an, warum Sie ausreisen.

Ein Aufenthaltstitel erlischt, wenn Sie aus der Bundesrepublik Deutschland nicht nur vorübergehend ausreisen (Arbeit, Studium, Schule aber auch zu rein privaten Gründen wie Heirat, Pflege von Familienangehörigen oder allgemein, um sich im Ausland niederzulassen).

Das gilt nicht, wenn Sie Ihre Niederlassungserlaubnis durch einen mehr als 15 jährigen rechtmäßigen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland gefestigt haben und Ihr Lebensunterhalt auch nach der Wiedereinreise gesichert ist. In diesem Fall erlischt auch die Niederlassungserlaubnis Ihres in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ehegatten nicht, unabhängig von dessen Aufenthaltsdauer im Bundesgebiet.

Das haben Sie leider nicht erfüllt.

Sie können sich also einfach bei dem für Sie zuständigen Bürgerbüro bzw. der Ausländerbehörde abmelden und dann wieder anmelden, wenn Sie die 6 Monatsgrenze beachten bZw. sich die Frist von vornherein verlängern lassen. Dabei sollten Sie nicht angeben, dass Sie "auswandern" wollen.

Sie sollten stets einen Nachweis zur Sicherung Ihres Lebensunterhalts haben, d.h. eine Wohnung bzw. die Kosten dafür, Krankenversicherung und Impfung.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Helge Müller-Roden
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 9. März 2022 | 17:55

Sehr geehrte Herr Müller-Roden,

ich bedanke mich, dass Sie sich Zeit genommen haben, um mir zu beantworten.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich alles richtig verstanden habe.

Wenn ich richtig verstanden habe, falls ich jetzt eine neue Frage stelle, müssen Sie nicht antworten.

Fall es dazu kommt, dass ich eine Frage stelle, die für Sie ``eine neue Frage``ist, sollen Sie natürlich nicht antworten.
Ich möchte einfach, dass ich alles richtig verstehe.

1. Ihre Aussage: Sie benötigen zur Wiedereinreise in die BRD dann eine entsprechende Bescheinigung der Ausländerbehörde, welche Sie in jedem Fall vor der Ausreise in der Ausländerbehörde beantragen sollten.
- Darf ich wissen, um welche Bescheinigung es geht?

2. Sie können sich also einfach bei dem für Sie zuständigen Bürgerbüro bzw. der Ausländerbehörde abmelden und dann wieder anmelden, wenn Sie die 6 Monatsgrenze beachten bZw. sich die Frist von vornherein verlängern lassen. Dabei sollten Sie nicht angeben, dass Sie "auswandern" wollen.
-Was meinen Sie mit ``6 Monatsgrenze beachten``?,
- Was soll/darf ich als Grund angeben?

3. Sie sollten stets einen Nachweis zur Sicherung Ihres Lebensunterhalts haben, d.h. eine Wohnung bzw. die Kosten dafür, Krankenversicherung und Impfung.
- Meinen Sie damit, falls wir zurück nach BRD ziehen? Wir sollen dann einen Nachweis zur Sicherung unseres Lebensunterhalts haben?

Ich bedanke mich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 9. März 2022 | 19:24

Es ist mein gewählter Beruf, Rat-Suchenden so gut wie möglich zu unterstützen und dafür erhalten ich eine Vergütung. Mein Angebot, Ihnen weiter zu helfen, hatten Sie SOFORT abgelehnt.

Jetzte schreiben Sie

Falls es dazu kommt, dass ich eine Frage stelle, die für Sie ``eine neue Frage``ist, sollen Sie natürlich nicht antworten. Ich möchte einfach, dass ich alles richtig verstehe.

Tatsächlich stellen Sie aber neue Fragen, die zu beantworten ich im Rahmen eines Beratungsmandats gerne bereit bin. Sie können mich dazu auch gerne anrufen

Bewertung des Fragestellers 11. März 2022 | 00:26

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 11. März 2022
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