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Nießbrauch an Grundstück


24.07.2005 19:39 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



A hat Nießbrauch an einem Grundstück. Gemäß § 1037 BGB ist der Nießbraucher nicht berechtigt die Sache umzugestalten.

Kann A auf dem Grundstück (Bauplatz mit Bäumen bepflanzt) die Bäume fällen und ein Gebäude errichten oder ist das aufgrund der Vorschriften des BGB unmöglich? Ist es möglich, dass die o.a. Vorschrift vertraglich bei der Bestellung des Nießbrauchs abbedungen wird, so dass A die o.a. Rechte hat (also die Bäume fällen und ein Gebäude errichten darf)??

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Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Nießbrauchberechtigte (A) darf das Grundstück weder umgestalten noch wesentlich verändern. Auch ist es ihm untersagt, Früchte aus dem Grundstück zu ziehen, die über das übliche Maß einer ordentlichen Bewirtschaftung hinausgehen. Er darf also keinen Raubbau betreiben. So würde es aber liegen, wenn die auf dem Grundstück befindlichen Bäume gefällt oder Gebäude errichtet würden.

Mit Zustimmung des Eigentümers wäre dies für A allerdings möglich. Gleichfalls besteht die Möglichkeit im Rahmen der Vertragsfreiheit die Regelung des § 1037 BGB abzubedingen. Es würde sich dann allerdings nicht mehr um den klassischen Nießbrauch handeln.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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