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Nießbrauch am Haus

31.05.2017 20:47 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Mein Vater war Nießbrauchnehmer einer vermieteten Immobilie und wurde von einem Berufsbtreuer vertreten. Am 15-07-2012 verstarb mein Vater und der Nießbrauch erlosch.
Die gesamten Betreuungsunterlagen (einschl Akten zum Haus) übergab der Betreuer danach meiner Schwester, obwohler wusste, dass wir im Streit liegen.
Meine Schwester übergab mir die Unterlagen erst ende 2013. Da stellte ich fest, dass der Betreuer für mehrere Jahre keine Nebenkostenabrechnung für die vermietete Wohnung gemacht hatte. Weil die jährlichen Ablesungen fehlten, war ich auch nicht mehr in der Lage spätere Abrechnungen zu erstellen. Auch hatte der Mieter wegen Mietmängel starke Mietabzüge gemacht, ohne dass ich das wußte.
Die Schädigung trat nach dem Tod meines Vaters auf.
Ende 2015 habe ich Klage eingereicht, aber nicht als Vertreter der Erbengemeinschaft, sondern als Hauseigentümer. Hätte ich als Vertreter der Erbengemeinschaft klagen sollen? HAbe ich selbst keine Anspruchsgrundlage als Hauseigentümer?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Nach Ihren Angaben gehe ich davon aus, dassursprünglich Ihr Vater der Immobilie war und diese an Sie und Ihre schwester überschrieben hat unter Vorbehalt des Nießbrauchs.

Ihr Vater hatte einen Betreuer, der seine Pflichten bei der Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber dem Mieter verletzt haben.

2.
Etwaige Schadenersatzansrüche gegen den Betreuer ergeben sich nicht aus dem Grundstückseigentum.

Vielmehr ist ein Schadenersatzansruch in der Person Ihres Vaters enstanden und im Wege der Erbfolge auf die Erben übergegangen (§ 1922 BGB).

Mehrere Erben bilden eine Erbengemeinschaft (§ 203 BGB). Die Miterben verwalten den Nachlsssgemeinschaftlich (§ 2038 BGB).

3.
Gehört einb Anspruch zum Nachlass, kann nur ann alle Erbebn gemeinschaftlich geleistet werdenund jeder Miterbe nur die Leistung an alle Erbeb fordern (§ 2038 BGB.

Dies bedeutet, dass jeder Miterbe eine Nachlassforderung allein einkagen kann.

Der Klagantrag muss aber dahin lauten, dass Leistung ANN ALLE erfolgen soll.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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