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Nießbrauch Immobilie -Pflichtteil

| 16.09.2016 23:35 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Guten Tag,
ich wohne in einer kleinen Gemeinde im Westerwald. Meine Mutter (81) bei der ich im Haus wohne ist alleinige Eigentümerin dieser Immobilie. Es beteht noch Barvermögen. Ich habe noch zwei Schwestern. Nun hat mir meine Muttervor längerer Zeit notariel ein Testament verfasst zu dem gresetzlich vererbt werden soll mit de Besonmderheit eine Vorausvermächtnisses an mich . Da meine beiden Schestern in Ungnade bei meiner Mutter gefallen sind und ich einen Unfall hatte bei dem mein rechtes Beim amputiert wurde wollte meine Mutter mir eigentlich auch das Haus schenken. Ich habe nur eine kleine BU Rente und es recht gerade so zum leben. Eine Miete wäre für mich untragbar. Wie wir informiert wurden wäre dann im Rahmen der 10 Jahres Regelung bei einem Ableben meiner Mutter ein Pflichtteilergänzungsanspruch an die beiden anderen Erben fällig. Wir hatten nun die Idee, dass mir meine Mutter ein lebenslanges Wohn- oder Nießbrauchsrecht am Haus einräumt damit ich einigermaßen versorgt bin. Muss ich eines dieser Rechte dann im Erbfall auch als Pflichtteil ausgleichen? Gedacht wäre eben meine Schestern erben schon anteilsmäßig das Haus (und wären somit durch Pflichtteil befriedigt) nur ich wohne eben darin und profitiere auch noch von dem Vorausvermächtnis. Was ist möglich, was nicht?
17.09.2016 | 02:08

Antwort

von


(482)
Reinhäuser Landstraße 80
37083 Göttingen
Tel: 0551/43600
Tel: 0170/4669331
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

grundsätzlich kann es sein, daß Sie auch den Nießbrauch im Rahmen des Pflichtteilsergänzungsanspruchs ausgleichen müssen. Es kommt auf den Wert der gesamten Erbschaft an und darauf, welchen Wert der Ihnen überlassene Nießbrauch hat. Der Nießbrauch wird gem. § 14 Abs. 1 BewG nach einer Tabelle bewertet, die vom Bundesfinanzminesterium herausgegeben wird. Wichtig für die Bewertung des Nießbrauchs ist Ihr Lebensalter und die Jahresnettokaltmiete, die für das Haus zu zahlen wäre.

Ob im Falle des Versterbens Ihrer Mutter also Pflichtteilsergänzungsansprüche Ihrer Schwestern bestehen, hängt also von verschiedenen Faktoren ab:

1. Wert des gesamten Nachlasses (inkl. des Barvermögens)
2. Wert des Nießbrauchs (dieser hängt wiederum ab von Ihrem Lebensalter und der Höhe der Jahresnettokaltmiete)

Beispiel:

Wert des mit Nießbrauch belasteten gesamten Nachlasses: 110.000 €
Wert des Nießbrauchs: 90.000 €
Gesamtwert: 200.000 €

Pflichtteil bei 3 Abkömmlingen: je 1/6, also 33.333,33 €

In diesem Beispielfall hätten Ihren Schwestern keinen Ergänzungsanspruch, da sie mit 110.000 €/3 = 36.666,66 € mehr erben als den Pflichtteil.

Es kommt insoweit ganz auf die konkreten Zahlen an.

Im übrigen „schmilzt" der Pflichtteilsergänzungsanspruch bereits während der 10-Jahres-Frist (§ 2325 Abs. 3 BGB) bis auf 10 % seines ursprünglichen Wertes.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 17.09.2016 | 12:20

Vielen Dank Herr Vasel,

ich habe im Internet gelesen, dass der Nießbrauch eben nicht einer Abschmelzung unterliegt. Im Gegensatz zur Schenkung (Dort mit Ausnahmen).

Nach meiner Rechnung wäre es nun so, dass nach Berücksichtigung der ("NießbrauchsTabelle") ein Pflichtteil auszugleichen wäre. Da ich ja schon einen Geldbetrag als Vorausverfügung "bestimmt" bekommen habe ist es aber nun unklar ob ich im Erbfall dann zu 100% über das Geld verfügen kann (damit könnte ich die anderen auszahlen) oder ob diese sich mit dem Anteil an einer Immobilie begnügen müssen der praktisch gesehen bis zu einem möglichen vorherigen Ableben von mir nichts bringt.

vielen Dank für Ihre geschätzte Mithilfe, Herr Vasel.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.09.2016 | 16:56

Sehr geehrte Fragestellerin,
Sie werden verstehen, daß die Frage, ob Sie im Erbfall Ihre Schwestern aus dem Vorausvermächtnis auszahlen können bzw. müssen, nur anhand der konkreten Zahlen beantwortet werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Vasel
Rechtsanwalt

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.09.2016 | 17:43

Sehr geehrte Fragestellerin,
Sie werden verstehen, daß die Frage, ob Sie im Erbfall Ihre Schwestern aus dem Vorausvermächtnis auszahlen können bzw. müssen, nur anhand der konkreten Zahlen beantwortet werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Vasel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 20.09.2016 | 23:55

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"Leider Sachverhalt nur ungenügend beantwortet. Nachfrage mit suggestive Formulierung ..."Sie werden verstehen das,......." abgetan. "
Stellungnahme vom Anwalt:
Sehr geehrte Fragestellerin,

auch wenn Sie es nicht verstehen: Ihre Frage kann nicht beantwortet werden, wenn keine detaillierten Angaben vorliegen.

Hochachtungsvoll

Vasel
Rechtsanwalt
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 20.09.2016
2,6/5,0

Leider Sachverhalt nur ungenügend beantwortet. Nachfrage mit suggestive Formulierung ..."Sie werden verstehen das,......." abgetan.


ANTWORT VON

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