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Nichteinhaltung Reinigungspflichten

07.12.2009 08:36 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo. Ich wohne in einer eigentums Wohnung mit ins. 20 Pareien. Vor 2 Jahren wurde der Reinigungsdienst abgeschaft und den jeweiligen Eigentümern per Reinigungsplan auferlegt, in der Versammlung fand eine Mehrheit dafür statt. Nun hat eine Partei das ganze Jahr 2008 und bis jetzt 2009 nicht gereingt. Andere3 Partein reinigen sporadisch. Ich und andere haben diesen Misstand öfters bei der HW erwähnt doch ohne erfolg. Ich möchte auch nicht reinigen - alle oder keiner.
Meine Frage: Kann ich mich auf die nichteinhaltung des Reinigungsplanes berufen und selbst meine Pflichten auch nicht nachkommen???? Wie soll ich es anstellen????
MFG
07.12.2009 | 09:50

Antwort

von


(257)
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Die Tatsache, dass andere Eigentümer ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, berechtigt Sie nicht, die Reinigungsarbeiten ebenfalls nicht vorzunehmen, also keine Gleichheit im Unrecht. Praktisch wird der Verwalter nach Ihren Schilderungen vermutlich nicht gegen Sie vorgehen, wenn Sie Ihren Pflichten nicht nachkommen. Allerdings bleibt dann die Reinigung völlig aus. Dieser Zustand ist langfristig keine befriedigende Lösung und schürt nur Unmut zwischen den Eigentümern.

Meiner Meinung nach bestehen zwei Möglichkeiten mit unterschiedlicher Zielsetzung:

Entweder Sie bestehen auf den Reinigungsplan. Dann können Sie den Verwalter auffordern – eventuell auch im Wege eines gerichtlichen Verfahrens – für die Durchführung des Reinigungsplanes zu sorgen. Hierzu ist er nach § 27 WEG verpflichtet.

Oder Sie regen bei der nächsten Versammlung an über die Wiederanschaffung eines Reinigungsdienstes zu beschließen.
Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin



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