Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Nichteheliches Kind, Vaterschaft anerkannt, gemein. Sorgerecht, Betreuungsunterhalt

11.03.2021 15:51 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

1. Ich habe ein nicht eheliches Kind.
2. Die Vaterschaft ist anerkannt.
3. Gemeinsames Sorgerecht Beurkundet vor dem Jugendamt.
4. Mutter Hartz 4. Auch vorher hat Sie nur als 450€ Kraft jahrelang gearbeitet.
5. Kind bekommt genug Unterhalt , also ohne Bedarf bei Amt.
6. Beruflich kann ich eine ganztägige Betreuung des Kindes sicherstellen.

Jetzt fordert mich das Jobcenter auf meine persönlichen Verhältnisse nach BGB 1615 offen zu legen um den Betreuungsunterhalt zu ermitteln.

1. Frage: Kann ich dem Widersprechen? Ggf. damit das die Betreuung ganztägig durch mich sichergestellt werden kann?

2. Frage: Oder benötigt es gemeinsame Erklärung oder der gleichen mit der Kindes Mutter das die Betreuung durch mich sichergestellt ist?

3. Welchen Weg mit dem Jobcenter würden Sie mir anraten?

11.03.2021 | 16:37

Antwort

von


(632)
Reinhäuser Landstraße 80
37083 Göttingen
Tel: 0551/43600
Tel: 0170/4669331
Web: http://www.ra-vasel.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

nach § 1615l Abs. 4 BGB steht dem Vater [und nicht der Mutter] der Unterhaltsanspruch zu, wenn er das Kind betreut. Es kommt auf die tatsächliche Ausübung der Betreuung an, nicht auf eine Erklärung, dass „die Betreuung [durch den Vater] sichergestellt ist".

Daraus folgt für Ihre Fragen:

1. Sie können der Aufforderung des Jobcenter nur dann erfolgreich widersprechen, wenn Sie selbst das Kind tatsächlich ganztägig und umfassend betreuen.

2. Eine gemeinsame Erklärung in der genannten Form würde nicht ausreichen (s. o.). Erforderlich wäre eine gemeinsame Erklärung, dass Sie das Kind tatsächlich ganztägig und umfassend betreuen.

3. Wenn Sie das Kind tatsächlich ganztägig und umfassend betreuen, sollten Sie das dem Jobcenter mitteilen und der Aufforderung, Ihre persönlichen Verhältnisse offenzulegen, widersprechen.

Wenn Sie das Kind tatsächlich nicht betreuen, sollten Sie dem Jobcenter Ihre persönlichen Verhältnisse offenlegen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, dass diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie bei Rückfragen gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(632)

Reinhäuser Landstraße 80
37083 Göttingen
Tel: 0551/43600
Tel: 0170/4669331
Web: http://www.ra-vasel.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Vertragsrecht, Baurecht, priv., Mietrecht, Sozialrecht, Familienrecht, Inkasso, Kaufrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 90754 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank! Sie haben mir sehr weitergeholfen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Meine Fragen wurden klar und verständlich beantwortet. Ich kann diesen Anwalt uneingeschränkt weiter empfehlen. ...
FRAGESTELLER