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Nichtbezahlte Rechnungsforderung Reklamation nach Endabnahme Haus

23.01.2012 08:48 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


09:36

Während des Komplettumbaus/Sanierung unseres Einfamilienhauses kam es zu einem Neueinbau sämtlicher 12 Türen und den dazugehörigen Zargen. Der damit beauftragte GU erwarb in unserem Auftrag diese Türen über den Fachhandel von einer bekannten Türbaufirma.
2 Monate nach erfolgter Endabnahme des Hauses, unserem Einzug in dieses und abgeschlossenen Malerarbeiten stellte sich heraus, daß sämtliche Türzargen fehlerhaft gefertigt (an den Türbändern platzten die Zargen auf) und somit mit Mängeln behaftet waren.
Während eines folgenden Vororttermines unter Anwesenheit eines Vertreters des Türenherstellers, der Architektin, des Türeinbauers, der Bauleitung und uns wurde seitens des Vertreters des Türenherstellers der werkseitige Material/Konstruktionsfehler anerkannt und uns der kostenlose Austausch, Ein /Ausbau sämtlicher Türzargen und die Ubernahme der Kosten für die damit verbundenen notwendigen Maler/Spachtelarbeiten zugesagt.
Uns war klar, daß diese Arbeiten mit Zeitaufwand, damit verbundenem Verdienstausfall wegen Anwesenheitsnotwendigkeit unsererseits, Dreck und Möbelum-/Aus-und Einräumen verbunden sein würde und so fragten wir auch mehrfach während des Vororttermines unter Anwesenheit aller Beteiligten die Übernahme dieser zu erwartenden Kosten an.
Auch dieses wurde uns vom Vertreter des Türenherstellers zugesagt.
Es gab unter diesen Umständen nicht den geringsten Zweifel für uns, an der Glaubwürdigkeit der Aussagen des Türenherstellers zu zweifeln.
Inzwischen ist der Austausch der Zargen zu unserer Zufriedenheit erfolgt und auch die Maler/Spachtelarbeiten sind abgeschlossen.
Die Malerfirma hat ihr Geld erhalten und somit wurde die von ihr geleistete Arbeit anerkannt.
Sämtliche Arbeiten des Vorganges nahmen insgesamt 6 Tage in Anspruch und erforderten unsere Anwesenheit.
Diese Anwesenheit erkaufte ich mit unbezahltem Urlaub bei meinem Arbeitgeber (Angestelltenverhältnis), da mein Arbeitsverhältnis mir nicht erlaubt, Urlaub nach Gutdünken zu nehmen.
Diese unbezahlten 6 Urlaubstage sowie die unter Selbstvornahme gemachten Reinigungskosten und den Arbeitsaufwand des Möbelumrückens stellte ich nun dem Türenhersteller als Forderung unsererseits in Rechnung.
Nach 3 nichtbeantworteten E-Mail Kontakten mit Fristsetzung unsererseits und darauffolgendem mehrfachen telefonischen Kontakt bejahte zwar die bearbeitende Abteilung des Türenhersteller den Eingang unserer Forderung, weigert sich aus fadenscheinigen Gründen aber, unsere Forderung zu begleichen und ist nicht bereit, auf unsere Forderungen schriftlich zu antworten, so daß wir uns gezwungen sehen, hier jetzt rechtliche Schritte zu prüfen.
Der Vertreter des Türenherstellers bestreitet nun die Zusage der Begleichung der Kosten unserer Forderung.
Die beim Vororttermin Anwesenden-Architektin, Türeinbauer und Bauleiter sind bereit, meinen dargelegten Sachveralt zu bestätigen.
Frage:
Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich aufgrund des dargestellten Sachverhaltes und habe ich generell Anspruch in einem solchen Fall auf Begleichung meiner Forderung-auf welchen Paragraphen beruhen diese?
Wie sehen sie die Chancen einer erfolgreichen Klage?

Vielen Dank

23.01.2012 | 09:18

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Da die Gegenseite Zahlungen verweigert, sollten Sie einen Kollegen mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen.

Die Kostenzusage können Sie nach Ihrem Sachvortrag darlegen und beweisen, so dass Sie dem Grunde nach einen Schadensersatzanspruch geltend machen können.

Der von Ihnen zu beauftragende Kollege müsste noch die Höhe der von Ihnen geltend gemachten Kosten prüfen.
Anspruchsgrundlage für Ihr Begehren ist § 280 BGB .


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.



Rechtsanwalt Karlheinz Roth

Rückfrage vom Fragesteller 23.01.2012 | 09:25

Ein ausführlicherer Eingang auf den Sachverhalt und meine gestellten Fragen wäre wünschenswert.
Danke

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.01.2012 | 09:36

Sehr geehrter Ratsuchender,

der von Ihnen beauftragte GU hat im Rahmen des mit Ihnen bestehenden Schuldverhältnisses eine Pflichtverletzung begangen.

Da Ihr Schuldner eine Pflicht aus dem Schuldverhältnis verletzt hat, können Sie nach § 280 Abs. 1 BGB Ersatz des hierdurch entstehenden Schadens verlangen.

Sie können nun entweder den Erlass eines Mahnbescheides beantragen oder gleich eine Zivilklage anhängig machen.

Da der Sachverhalt klar ist, sind Ihre Chancen auch als gut einzustufen.

Alles weitere sollten Sie mit einem Kollegen vor Ort in die Wege leiten.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

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