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Nicht reisefähig


| 06.03.2007 13:39 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,

ich bin 57 Jahre alt und befinde mich in der Phase der aktiven Altersteilzeit (17. Monat) und arbeite in einer Versicherungsgesellschaft. Ich habe einen Heimarbeitsplatz mit der Auflage 2x in der Woche den Firmensitz aufzusuchen. Entfernung ca. 150 km eine Strecke mit Bahn, Bus etc. Seit letztem Jahr habe ich Nierensteine und wurde deshalb von meinem Facharzt schon öfters nicht reisefähig (da. h. ich fülle meinen Heimarbeitsplatz aus kann aber nicht diese wöchentlichen Fahrten zum Firmensitz unternehmen - nicht krankgeschrieben.
Daher meine Frage:
Kann ich z.B. in Begleitung am Wochenende meinen 2 Wohnsitz, der ca. 100 km entfernt ist mit Bahn, Bus etc. aufsuchen? ohne dass mir dabei arbeitsrechtliche Konswquenzen entstehen.

Mit freundlichen Grüßen
eine Ratsuchende

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Schilderungen gern wie folgt beantworten möchte.

Ihre Reisen am Wochenende zu Ihrem zweiten Wohnsitz wären zumindest dann nicht unproblematisch, wenn Sie diese regelmäßig unternehmen, jedoch im Gegenzug sehr häufig die wöchentlichen Fahrten zu Ihrem Arbeitgeber aufgrund der attestierten Reiseunfähigkeit unterlassen würden. Dann könnte der Arbeitgeber gegebenenfalls die Aussage des Attests anzweifeln und den medizinischen Dienst der Krankenkassen einschalten. Eine Begutachtung durch einen anderen Mediziner wäre dann möglich. Wenn jedoch festgestellt wird, dass gerade die größere Entfernung und das Alleinereisen erst die Unfähigkeit zur Reise im konkreten Fall begründen, dürften Sie keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu befürchten haben. Es wäre daher empfehlenswert, wenn die Formulierung in dem Attest entsprechend angepasst werden könnte, vorausgesetzt natürlich, der dann beschriebende Zustand entspräche der Wahrheit.

Abschließend bitte ich zu beachten, dass diese Antwort zwar alle wesentlichen Aspekte des von Ihnen geschilderten Falles umfasst, jedoch daneben Tatsachen relevant sein könnten, die möglicherweise zu einem anderen Ergebnis führen würden. Verbindliche Auskünfte sind daher nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Ich hoffe, Ihnen eine erste Einschätzung Ihrer Rechtslage ermöglicht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Tobias Kraft
Rechtsanwalt


www.jeromin-kraft.de

Nachfrage vom Fragesteller 06.03.2007 | 18:18

Hallo und danke Herr Rechtsanwalt Kraft.

Ihre Ausführungen sind verständlich und nachvollziehbar. Meine Nachfrage wäre: In welchem Zeitfenster darf ich das Haus verlassen um die Dinge die ich zum Leben brauche,oder meinen Hund Gassi zu führen?

Danke für die schnelle Beantwortung meiner Fragen.

Die Ratsuchende die nun was gefunden hat!!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.03.2007 | 12:09

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank auch für Ihre Nachfrage.

Ich verstehe Ihre Nachfrage so, dass Sie sich fragen, ob Sie trotz attestierter Reiseunfähigkeit die alltäglichen Dinge des Lebens erledigen können. Dies halte ich für nicht problematisch, da es einen erheblichen Unterschied macht, ob ich eine Reise von ca. 300 km (hin und zurück) mache und mich zwischenzeitlich noch an meinen Arbeitsplatz begebe oder ich ein paar Sachen einkaufe bzw. den Hund ausführe. Allein die Beibehaltung der von Ihnen genannten alltäglichen Erledigungen können Zweifel an der Reiseunfähigkeit meines Erachtens nicht begründen.

Ich hoffe, zu weiterer rechtlicher Klärung beigetragen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Tobias Kraft
Rechtsanwalt

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"Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,
sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Kraft,

wie verständlich habe ich mit meinen 57 Lebensjahren natürlich schon alle Tiefen und Höhen einer rechtsanwaltlichen Beratung (außer Strafrecht) durchgestanden.
Leider hatte ich anschließend oft das Gefühl weniger zu wissen als vorher. Was Sie und Ihre werten Kollegen hier im Netz offerieren schlägt alles Rekorde. Für einen minimalen Einsatz meiner Frage habe ich von Ihnen Herr Rechtsanwalt Kraft eine mehr als ausführliche seriöse Beratung und Hilfe erhalten. Mein Anliegen ist es auf dem Wege der vorgesehenen Bewertung Ihnen hierfür ganz persönlich recht herzlich zu danken.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer bestimmt nicht leichten Aufgabe.
Mit herzlichen Grüßen
die Ratsuchende "
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