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Nicht bezahltes Taxi

| 22.02.2017 16:27 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Ich bin an einem Abend nach einer Feier ziemlich angetrunken in ein Taxi gestiegen, leider ist mein Erinnerungsvermögen stark eingeschränkt aufgrund des Alkoholkonsums.

Ich bin der Meinung im Voraus geklärt zu haben das ich mittels der in Hamburg oft genutzen App "MyTaxi" bezahlen zu können und hatte kein Bargeld mehr dabei.

Hier setzt nun leider das Gedächtnis ziemlich aus, ich meine das ich festgestellt habe das ich nicht an der richtigen Adresse gelandet bin (Straße sehr ähnlich derer wo ich hinwollte, diese ist auch als Tatort vermekrt) und wollte/konnte (keine App Bezahlung) nicht zahlen. Anschließend ging es wohl zur Wache wo Anzeige erstattet wurde. Von dort bin ich dann mit einem Taxi (welches per App bezahlt wurde) nach Hause gefahren.

Heute trudelt von der Polizei das Schreiben: Ermitltungsverfahren Betrug (§ 263 STGB) ein mit der Ergänzung:

"Taxi gefahren, obwohl wissentlich kein Geld dabei"

Wie soll ich noch reagieren bzw. was in dem Schreiben erwähnen oder überhaupt keine Angaben machen?

Da ich keine Post vom Taxi-Unternehmen bekomme habe, ist der Betrag (21,50€) dort nich beglichen, habe auch keine Kontakdaten nur den Namen des Fahrers aus dem Schreiben.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich ist es ohne Kenntnis des vollständigen Akteninhalt schwierig, Ihnen einen Ratschlag zu geben.

Da die Situation aber relativ überschaubar ist, und an den Fakten nichts geändert werden kann, wäre hier eine Einlassung wie von Ihnen in der Frage sicherlich möglich.

Ich würde darauf hinweisen, dass Sie von einer Zahlung per App ausgegangen sind. Teilen Sie weiterhin mit, dass sie bereit sind, den Betrag auszugleichen, dies mangels Kenntnis der Kontaktdaten des Taxiunternehmens aber noch nicht erfolgen konnte.

Dabei sehe ich gute Chancen, dass das Verfahren gegen sie eingestellt wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 22.02.2017 | 17:14

Guten Abend,

was soll dann auf dem Anhörungsbogen angekreuzt werden:

- Ich gebe die Tat zu
- Ich gebe die Tat nicht zu
- Ich mache keine Angaben
- überhaupt nichts?

Den Sachverhalt würde ich ja schriftlich im vorgesehnen Bereich vornehmen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.02.2017 | 17:28

Lassen Sie diesen Punkt frei, schildern Sie einfach nur den Sachverhalt.

Bewertung des Fragestellers 22.02.2017 | 17:33

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 22.02.2017 4,4/5,0
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