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Nicht Verheiratet -> Gemeinsamer Hauskauf-> Trennung

28.04.2015 09:54 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren.
Mein Lebensgefährtin und ich (Nicht Verheiratet) haben zusammen ein Haus gekauft.
Stehen jeweils zu ½ Anteilen im Grundbuch. Das Hypothekendarlehn läuft auch auf beide.
Sowie der Bausparvertrag der zur Absicherung der Anschlussfinanzierung gedacht ist.
Die Kaufnebenkosten (Grundsteuer, Notarkosten, Maklergebühr usw.) habe ich bezahlt.
Habe auch einen höheren Eigenkapital Anteil in die Finanzierung und Renovierung gebracht als meine Partnerin.
Des weiteren trage ich seit einem Jahr alle laufenden Kosten ( Finanzierung, Ansparung des Bausparvertrages, Grundabgaben, Strom, Gas, Wasser, und Versicherung) alleine, aufgrund einer
vorrübergehenden Arbeitslosigkeit meiner Lebensgefährtin.

Wie würde es im Falle einer Trennung aussehen? Hätte meine Partnerin trotzdem Anspruch auf die "kompletten" 50%?
Werden nur „stur" die je ½ Anteile im Grundbuch betrachtet, oder hat man die Möglichkeit,
so weit es mit Rechnungen, Kontosauzügen usw. nachweisbar ist, die unterschiedlich erbrachten Leistungen anzurechnen?

Mfg
musterknabe

28.04.2015 | 11:24

Antwort

von


(1213)
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50226 Frechen-Königsdorf
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gibt es keinen Ausgleich des Vermögens, etwa wie beim Zugewinnausgleich im Rahmen einer Ehescheidung.

D.h., da Sie gemeinsam Darlehen aufgenommen haben, werden diese Verbindlichkeiten geteilt. Im Innenverhältnis, also im Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrer Lebensgefährtin, besteht ein Ausgleichsanspruch.

Im Außenverhältnis, d. h. gegenüber der kreditgebenden Bank, haftet jeder auf den vollen Betrag.


2.

Im Ergebnis sieht es also tatsächlich so aus, dass man auf die Miteigentumsanteile abstellt und nicht darauf, wer beispielsweise die Grundsteuer oder die Notarkosten etc. gezahlt hat.

In Ausnahmefällen kann es Ausgleichsansprüche geben, allerdings bietet der Sachverhalt hierfür keine Anhaltspunkte.

Es gibt also keine Regelung, wonach Ihnen die hälftigen Kaufnebenkosten, um ein Beispiel herauszugreifen, erstattet würden.

Die Besonderheit ist, dass die Immobilie, wie hier, nicht nur einem Partner gehörte, sondern Ihnen zu je 1/2. D.h., auch sie haben nicht (nur) in eine Immobilie investiert, die im Alleineigentum der Lebensgefährtin steht, sondern in eine Immobilie, die Ihnen zur Hälfte mitgehört.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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