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Neuwagenkauf Lieferverzögerung

| 16.01.2018 09:48 |
Preis: 60,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


Ich habe am 20.02.2017 ein neues Auto bestellt. Am 03.03.2017 wurde mir
der Bestelleingang vom Konzern bestätigt. Der voraussichtliche Auslieferungszeitpunkt sollte die 32.
KW 2017 sein. Nachdem ich 4 Wochen lang (mehrmals angerufen und Emails geschrieben) versucht habe eine Rückmeldung meinesAutovermittlers (EU-Re-Import) zu erhalten, wurde mir die Änderung des Autobestellstatus am 11.09.2017
mit der Möglichkeit des kostenlosen Rücktritts von diesem Vertrag mitgeteilt. Das Auto sollte dann in der 50.
KW auf die Produktionsstrasse gehen. Nachdem ich jetzt mal wieder 3 Wochen versucht habe eine
Mitteilung über den aktuellen Stand zu erhalten, habe ich Donnerstag (11.01.2018) die
kommentarlose Rückmeldung erhalten, dass die voraussichtliche Auslieferung jetzt in der 12. KW
2018 erfolgen soll. Aufgrund dieser erneuten Verzögerung der Auslieferung möchte ich von meiner
Bestellung kostenlos zurücktreten. In den AGB ist dieses bei einer Lieferverzögerung von mehr als 4
Monaten möglich. Die Verpflichtung seitens des Verkäufers mich unverzüglich über die Lieferverzögerung in Kenntnis zu
setzen ist der Verkäufer weder in der 32. KW, noch mit dem neuen Termin nachgekommen. Ich musste immer mehrmals nach telefonieren. Meine Frage lautet jetzt wie folgt:
Kann der Vermittler die Stornierung ablehnen, da er mir beim 1. Verzug (KW 32 in 2017) das kostenlose
Rücktrittsrecht eingeräumt hatte, oder kann ich ohne weiteres von der Bestellung zurücktreten? Ich
kann Ihnen die AGB's, sowie die Bestellung gerne per Email zur Verfügung stellen. Die Stornierung
der Bestellung habe ich bereits per Email (12.01.2018 10:12 Uhr) und mit Einschreiben-Rückschein
(13.01.2018) beantragt. Dem Vermittler habe ich eine Frist bis zum 19.01.2018 gesetzt, um mir die
Stornierung schriftlich zu bestätigen. Ich habe dem Vermittler ebenfalls mitgeteilt, sollte ich keine
Antwort erhalten, dass ich von der Annahme der Stornierung ausgehe.

Kann ich auch Schadensersatzansprüche geltend machen?

Vielen Dank für Ihre Antwort im voraus.

MfG
16.01.2018 | 12:38

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der erneuten Verzögerung können Sie auch vom Vertrag zurücktreten, da Ihnen dies nicht mehr zumutbar ist, zumal es sich auch wieder nur um eine "voraussichtliche Lieferung" handelt. Insofern haben Sie alles richtig gemacht und können Ansprüche aufgrund Ihres Rücktrittes auch zurückweisen.

Schadensersatzansprüche sind grundsätzlich möglich, da sich die Gegenseite in Verzug befindet. Allerdings haben Sie auch eine Schadensminderungspflicht. Sie könnten aber beispielsweise Kreditzinsen geltend machen oder Nicht-Abruf-Gebühren bei der Bank, weil Sie keinen Kaufpreis gezahlt haben. Nutzungsausfall ist jedoch nicht möglich, da Sie sonst in dieser Zeit sich bereits ein anderes Fahrzeug hätten besorgen können.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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