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Neugeborenen Sohn (nun doch) in die private Krankenversicherung

| 28.09.2009 18:44 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani


Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,

vor rund 5 Wochen ist mein Sohn, welchen ich mit meiner Partnerin habe (nicht verheiratet) zur Welt gekommen.

Es liegen folgende Fakten vor:
Mutter: Gesetzliche Krankenversicherung (pflichtversichert)
Vater (ich): Privat krankenversichert (Freiberufler)

Da wir nicht miteinander verheitratet sind, hatten wir die Wahl, ob unser Sohn gesetzlich bei der Mutter mitversichert oder bei mir privat Krankenversichert wird.

Wir haben uns zuerst (aus Kostengründen) für die kostenlose Mitversicherung bei der Mutter entschieden.

Nun habe ich jedoch ein schlechtes Gewissen und möchte meinen Sohn doch noch bei mir privat versichern lassen.

Es gibt wohl die sog. Kindernachvericherung: http://www.cecu.de/369+M5fbd9cf22ea.html wonach die private Krankenversicherung das Kind innerhalb von ***zwei Monaten*** nach der Geburt ohne jegliche Gesundheitsprüfung aufnehmen muss.

Ich würde die Versicherung einfach abschliessen und die gesetzliche Mitversicherung bei der Mutter einfach (z.B. zum Jahresende kündigen)

Ist es ein Problem, dass vorrübergehend eine gesetzliche und eine private Krankenversicherung vorhanden ist?



Vielen Dank!

Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst beglückwünsche ich Sie zu der Geburt Ihres Kindes. Ich bedanke mich zudem für Ihre eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Eine vorübergehende Doppelversicherung ist möglich. Allerdings müssen Sie beide Versicherungsträger hierüber unterrichten, vgl. §§ 9, 10 MB/KK. Tun Sie dies nicht oder nicht rechtzeitig, riskieren Sie in der privaten Versicherung insbesondere einen Leistungsausschluss oder sogar eine Kündigung des Vertrages wegen Verstoßes gegen vertragliche Obliegenheiten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Nachfrage vom Fragesteller 28.09.2009 | 19:12

Sehr geehrter Herr Mameghani

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Ist es ausreichend (pflichterfüllend) , wenn ich der privaten Krankenversicherung auf dem Antrag kurz vermerke, dass der Sohn irrtümlicherweise zuerst bei der Mutter gesetzlich versichert wurde, jedoch ab sofort eine Aufnahme in der PKV gewünscht wird. Nach Aufnahme informiere ich die gesetzliche Krankenversicherung.

Besten Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.09.2009 | 07:37

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie brauchen nicht einmal einen Grund angeben. Lediglich die Mitteilung genügt. Wichtig ist nur, dass Sie die Angaben machen und dies nachher auch ggf. belegen können.

Mit freundlichen Grüßen

RA J.Mameghani

Bewertung des Fragestellers 29.09.2009 | 15:23

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