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Neues Maklerrecht

29.12.2020 21:08 |
Preis: 49,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind im Begriff eine Wohnung zu kaufen (Eheleute Zugewinn und der Kauf ist zu gleichen Teilen, per Kredit finanziert).

Wir haben die Wohnung besichtigt am 3.12.2020 und sollten danach unterschreiben dass wir die Wohnung besichtigt haben als Nachweis für den Verkäufer ... ich (Ehemann) habe alleine unterschrieben im Dunkeln auf einer Mülltonne nach der Besichtigung, was ich noch weis ist dass ich Datum, Ort und Unterschrift geleistet habe ...

Nun lese ich im Kaufvertragsentwurf, dass wir die Auftraggeber seien und x Courtage zahlen sollen, wir hatten uns auf die Annonce des Maklers gemeldet und waren der Meinung wir seien keine Auftraggeber...

Auf die Neuregelung angesprochen sagte der Makler dass wir ja am 3.12.2020 unterschrieben haben und deswegen die Neuregelung nicht greifen würde und die Notarielle Beurkundung die am 8.01.2021 stattfindet egal sei und nur wir die Courtage zu zahlen hätten.

Als ich die Kopie der Unterschrift vom 3.12.2020 bekam waren es auf einmal 2 Seiten auf der ersten hatte der Makler meinen Namen (Ehemann) und Adresse eingetragen und auf der zweiten Seite ein Kreuz mit anderen Stift als meinen gesetzt an der Stelle wo ich auf mein14 tägiges Wiederrufsrecht verzichte......

Was mich nun interessiert ist gilt nach dem neuen Makler Gesetz der Tag an dem wir dass Exposé bekommen haben und unterschrieben haben (meine Frau hat ja auch mitbekommen dass es angeblich nur als Nachweis dienen sollte) oder gilt die Notarielle Beurkundung..für die Aufteilung der Makler Courtage

Mit freundlichen Grüßen

29.12.2020 | 23:09

Antwort

von


(582)
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsangaben wie folgt beantworte:


Grundsätzlich ist die Auskunft des Maklers zutreffend: Das neue Maklerrecht ist nur auf Maklerverträge anwendbar die ab dem 23.12.20 abgeschlossen werden.

Daher ist die von Ihnen erwähnte neue Rechtslage nicht auf Maklerverträge anzuwenden, die vor diesem Datum abgeschlossen wurden.

Allerdings gehört es auch nach alter Rechtslage zur Voraussetzung eines Provisionsanspruchs, daß ein entsprechender Maklervertrag abgeschlossen wurde.

Der von Ihnen erwähnte „Wohnungsbesichtigungsnachweis" für den Eigentümer ist natürlich kein Maklervertrag.

Es gibt zwar auch einen Vertragsabschluß durch sogenanntes schlüssiges Verhalten, jedoch ist grundsätzlich der Makler für den Abschluß eines Maklervertrages beweispflichtig.

Wenn der Makler eine Provision mit keinem Wort erwähnt hat und im Gegenteil den Eindruck erweckte er sei lediglich im Auftrag des Verkäufers tätig können Sie das Verlangen einer Maklerprovision zurückweisen.

In diesem Fall würde ich Ihnen jedoch dringend empfehlen den Kaufvertragsentwurf zurück zu weisen und darauf zu dringen in dem Entwurf festzuhalten, daß Sie keinen entsprechenden Maklervertrag abgeschlossen haben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


Thomas Mack
Rechtsanwalt



Rückfrage vom Fragesteller 29.12.2020 | 23:28

Vielen dank für die Information, es ist jedoch ein sehr zweifelhaftes gebaren, wenn es wie ich eben nachgesehen habe als Objektnachweis deklariert wird und dann später man einen Vertrag eingegangen ist obwohl doch der Verkäufer eigentlich den Makler ursprünglich beauftragt hat um die Wohnung zu vermarkten, dann schaut man sich die Wohnung an und schwups ist man der Auftraggeber....

Würde Sie evtl gerne noch im Rahmen unserer Rechtschutz-Versicherung kontaktieren, ist die möglich ?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 29.12.2020 | 23:43


Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne möchte ich Ihre Nachfrage wie folgt beantworten:

Das Vorgehen des Maklers hört sich tatsächlich etwas seltsam an, jedenfalls ist er wie erwähnt in der Verpflichtung einen entsprechenden Vertrag nachzuweisen.

Wenn Sie weitere Fragen haben können Sie mich unter der angegebenen E-Mail Adresse gerne kontaktieren.

Ich hoffe ich konnte Ihre Nachfrage zufriedenstellend beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Mack
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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60385 Frankfurt am Main
Tel: 069-4691701
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