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Neues KFZ, Gewärleistunsfrist?


18.12.2005 18:15 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe am 19.11. ein neues russisches Auto gekauft.
Ich habe das Auto für mich Privat gekauft.
Im Vertrag steht:
"Das Auto wird unter Ausschluß jeglicher Sachmangelhaftung nur an einen Wiederverkäufer oder Gewerbetreibender verkauft. Das Fahrzeg besitz keine Werksgarantie." (...) "Solten einezelne Bestimmungen des vorstehenden Vertrages unwirksam sein, so bleibt der Vertrag im übrigen gültig".
Am 15.12. bin ich von der ADAC in München abgeschleppt worden. Das Auto hat um die 1.500 km drauf.
Mein gelber Engel hat festgestellt, dass eine Zündkerze defekt war. Ich bin mit 3 Zilinder anstatt mit 4 gefahren. Und anscheinend sind weitere Schaden deswegen am Auto gestanden. Der Mann von ADAC hat die 4 Zundkerzen gewechselt und wir haben gesehen, dass man schon etwas an denen gemacht hatte: es gab 2 russische Zundkerzen und 2 deutsche Zundkerzen.
Von der Werkstatt, zu den das Auto abgesschleppt wurde, habe ich gehört, dass die Autos immer eine Fehleranzeigeleuchte haben. Die schaltet sich immer an beim Schlusselkontakt, und bleibt an falls etwas mit dem Auto nicht stimmt. Die ist an meinem nicht zu finden. Wahrscheinlich ist die ganze Steuerung auch noch defekt. Ich schätze, der Händler hätte so was sehen sollen.
Ich möchte gerne wissen, ob ich Anspruch auf Kosten übernahme der Reparatur habe.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen.

18.12.2005 | 18:39

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund der mitgeteilten Tatsachen wiefolgt beantworten möchte:

1.Zunächst einmal ist es wichtig, wo Sie das Auto gekauft haben.

2.Wenn es sich um einen Verbrauchsgüterkauf eines Neuwagens nach deutschem Recht handelt, kann die Sachmängelhaftung nicht ausgeschlossen werden, § 475 BGB. Mit dem Zusatz „Das Auto wird unter Ausschluß jeglicher Sachmangelhaftung nur an einen Wiederverkäufer oder Gewerbetreibender verkauft“ soll anscheinend die Berufung auf § 475 BGB ausgeschlossen werden. Dies stellt eine Umgehung von gesetzlich vorgeschriebenen Rechten dar, wenn Sie tatsächlich als Verbraucher gekauft haben!

3.Im Falle des Verbrauchsgüterkaufs nach deutschem Recht müssen Sie den Händler zunächst um Nacherfüllung ersuchen (Reparatur, Lieferung einer mangelfreien Sache). Nur wenn Sie die Gewährung der Nacherfüllung nicht möglich war, z.B. Weil dies unzumutbar für Sie war, können Sie den Wagen reparieren und die Kosten ersetzt verlangen.


Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem Rechtsproblem weiter geholfen.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

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