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Neues Erbrecht: Ausgleich bei Pflege

10.06.2008 21:19 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Nach dem neuen Erbrecht soll es ja auch einen Ausgleich für die Pflegeleistung geben. Wie wird dieser berechnet?
Ich habe meinen Vater rund 2 Jahre lang komplett versorgt; das letzte halbe Jahr vor seinem Tod war er erst in Pflegestufe 1 und dann noch kurzfristig in Stufe 2.
10.06.2008 | 21:38

Antwort

von


(41)
Spöttinger Straße 14 b
86899 Landsberg
Tel: 08191 94 45 45
Web: http://www.basener.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich die Funktion hat, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben.

Eine persönliche Beratung/Vertretung kann und soll hierdurch nicht ersetzt werden.

Hinzufügen oder Weglassen wesentlicher Tatsachen kann zu einer anderen Beurteilung des Falles führen.

Unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsangaben und des von Ihnen gebotenen Einsatzes beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Leider ist das neue Erbrecht, welches eine bessere Honorierung von Pflegeleistungen erreichen möchte, bislang nicht in Kraft.

Es hat nach den mir vorliegenden Informationen gerade Ende Mai erst die erste Lesung im Bundestag hinter sich. Auf zurückliegende Erbfälle wird es ohnehin - mit ziemlicher Sicherheit - keine Anwendung finden.

Ein wichtiger Punkt der Erbrechtsreform ist die von Ihnen angesprochene bessere Berücksichtigung von Pflegeleistungen bei der Erbauseinandersetzung.

Trifft der Verstorbene in seinem Testament keine Ausgleichsregelung für erbrachte Pflegeleistungen, geht der pflegende Angehörige heute oftmals leer aus.

Künftig soll jeder gesetzliche Erbe einen Ausgleich für Pflegeleistungen erhalten und zwar auch unabhängig davon, ob er für die Pflegeleistungen auf ein eigenes berufliches Einkommen verzichtet hat. Die Bewertung der Leistungen soll sich dabei an den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung orientieren.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen zur Erbrechtsreform darüber hinaus noch nichts genaueres sagen kann, ich fürchte jedoch ohnehin, dass dies für Sie hinsichtlich der von Ihnen erbrachten Pflegeleistungen gegenüber Ihrem Vater keine Auswirkungen mehr haben wird.


Mit freundlichen Grüßen

Claudia Basener
Rechtsanwältin


ANTWORT VON

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Verkehrsrecht, Fachanwalt Familienrecht, Fachanwalt Sozialrecht, Fachanwalt Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Erbrecht
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